Entdeckergeist auf dem Land: Schüler erleben Landwirtschaft hautnah
Heute ist der 20.10.2026 und in Wels war am vergangenen Freitag richtig viel los! 450 Schüler aus acht Volksschulen erlebten einen spannenden Tag der Landwirtschaft, der in der Bezirksbauernkammer Wels stattfand. Die Kinder hatten die Gelegenheit, durch fünf verschiedene Stationen zu wandern, die ein vielfältiges Programm rund um Landwirtschaft und Ernährung boten. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie engagiert die kleinen Entdecker waren!
Eine der Stationen namens „Lebensmittelwissen“ regte die Schüler dazu an, Gütesiegel auf Lebensmittelverpackungen zu suchen und über regionale Produkte zu diskutieren. Sie waren ganz begeistert, als sie herausfanden, wie wichtig das ist, um bewusste Entscheidungen zu treffen. Das Thema ist ja auch nicht von der Hand zu weisen – besonders wenn man bedenkt, wie viel Einfluss unsere Kaufentscheidungen auf die Umwelt haben können.
Von der Ernte zum Brot
In der Station „Vom Korn zum Brot“ lernten die Kinder alles über den Getreideanbau und die Verarbeitung. Unter Anleitung backten sie sogar ihre eigenen Weckerl! Kann man sich etwas Besseres vorstellen? Frisch gebackenes Brot und das Wissen, woher es kommt – das ist doch einfach klasse. An der Bodenstation erfuhren die Schüler, wie wichtig Regenwürmer und andere Bodenlebewesen für unsere Erde sind und spielten ein spannendes „1, 2 oder 3“-Spiel. Der Spaß und das Lernen gingen Hand in Hand!
Die Waldstation thematisierte die Bedeutung des Waldes und die Geräusche, die dort zu hören sind. Hier wurde auch das Thema Photosynthese angesprochen – ein echtes Aha-Erlebnis für viele. Und in der Eierstation gab es nicht nur Informationen über Haltungsformen von Hühnern, sondern auch eine Verkostung von Eierspeisen mit den selbstgebackenen Weckern. So schmeckte das Lernen gleich doppelt gut!
Wettbewerb und kreative Ansätze
Ein weiterer spannender Punkt war der AMA-Gütesiegel-Kreativ-Wettbewerb. Hier gestalteten die Klassen Plakate zur Herkunft von Lebensmitteln, und die Gewinner dürfen einen halben Tag auf einem „Schule am Bauernhof“-Betrieb verbringen. Das ist eine großartige Möglichkeit, die Verbindung zur Landwirtschaft zu stärken! Die Kinder und Lehrkräfte waren allesamt begeistert von den Workshops, die von Seminarbäuerinnen geleitet wurden. Auch das Angebot „Schule am Bauernhof“ wurde mit viel Interesse aufgenommen.
Doch nicht nur die Kleinsten hatten Spaß. Auch viele ältere Schüler setzen sich im Rahmen von Lernpfaden mit wichtigen Themen wie Bio-Siegeln und nachhaltigem Konsum auseinander. Ein solcher Lernpfad, der am 27.08.2025 erstellt wurde, hat das Ziel, bewusste Entscheidungen für Umwelt und Klima beim Lebensmittelkonsum zu fördern. Die Lernenden beschäftigen sich mit den Unterschieden zwischen Bio- und konventionellen Lebensmitteln und entwickeln eigene Kennzeichnungen für umweltschonende Produkte. Hierbei kommen Materialien wie Videos und Quizze zum Einsatz, um das Thema lebendig zu gestalten.
Ein Blick in die Zukunft
So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das kritische Denken und das Umweltbewusstsein der Schüler gefördert. Solche Projekte sind wichtig, um ein Bewusstsein für Ernährung, Nachhaltigkeit und ökologische Landwirtschaft zu schaffen – Themen, die uns alle betreffen. Wenn Kinder von klein auf lernen, wie sie mit ihren Entscheidungen die Welt beeinflussen können, dann ist das doch ein Schritt in die richtige Richtung!
