Nuje: Ein neues kulinarisches Zuhause in Penzing
Am 22. Oktober 2026 öffnete das neue Restaurant Nuje in Penzing seine Türen. Geleitet von Gaetano Brancato und Küchenchef Mario Farina, kombiniert das Lokal das Flair einer italienischen Trattoria mit dem Charme eines Wiener Beisls. Nuje, was auf Neapolitanisch „wir“ bedeutet, soll ein Ort der Gemeinschaft werden – und das spürt man schon beim Betreten des Restaurants. Die warme, einladende Atmosphäre, die durch traditionelle Holzmöbel und gemütliche Sitzbänke geprägt ist, lässt einen sofort heimisch fühlen.
Die kulinarische Ausrichtung des Nuje ist spannend: Hier trifft mediterrane Küche auf österreichische Einflüsse. Mit Gerichten wie hausgemachten Ravioli mit Gulaschfüllung oder schmackhaften Palatschinken wird ein Bogen zwischen den beiden Küchen geschlagen. Und der Fokus auf frische, saisonale Produkte – immerhin stammen das Fleisch und die Weine aus Österreich – verspricht ein echtes Geschmackserlebnis. Das Mittagsmenü, das von 11:30 bis 14:30 Uhr angeboten wird, beginnt bereits ab 11,90 Euro und bietet damit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Abends kann man sich auf Hauptspeisen um die 18 Euro freuen, während die Abendgerichte bereits ab sechs Euro erhältlich sind.
Ein Nachbarschaftslokal mit Herz
Nuje ist als Nachbarschaftslokal konzipiert und richtet sich an die Menschen aus der Umgebung. Ein Sonntagsbrunch ab 9 Uhr sorgt dafür, dass auch die Wochenenden gebührend gefeiert werden können. Diese Ausrichtung ist in der Wiener Gastro-Szene besonders wichtig, da immer mehr Menschen lokale, gemütliche Orte suchen, um gemeinsam zu speisen und Zeit zu verbringen.
Interessanterweise ist dies nicht das erste Projekt von Brancato und Farina in Wien. Vor der Eröffnung von Nuje haben sie das Fischrestaurant Partenope im sechsten Bezirk ins Leben gerufen. Dort dreht sich alles um frischen Fisch aus Italien, serviert in einer Atmosphäre, die an einen Urlaub am Meer erinnert. Die Kombination aus Wolfsbarsch, Dorade und Drachenkopf, zubereitet in Salzkruste oder mit einer würzigen Tomaten-Knoblauch-Sauce, hat bereits viele Feinschmecker begeistert.
Wien als kulinarischer Hotspot
Die Eröffnung des Nuje passt perfekt in die aktuelle Entwicklung der Wiener Gastronomie, die sich zunehmend zu einer internationalen Kulinarik-Destination wandelt. WienTourismus hat für 2026 viele kulinarische Aktivitäten unter dem Motto „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ geplant. Die Stadt hat sich von einem Geheimtipp zu einem Hotspot für Foodies entwickelt, was sich in zahlreichen Neueröffnungen widerspiegelt.
Restaurants wie Plachutta Neuer Markt, Tante Liesl und Das Drittl bieten klassische und innovative Wiener Küche. Auch internationale Küchen finden ihren Platz, sei es bei Otto will Meer mit seiner Fisch- und Meeresfrüchte-Orientierung oder bei Nikkai, das asiatisch-europäische Fusionsgerichte auf die Teller bringt. Die Vielfalt ist schier überwältigend und bietet für jeden Geschmack etwas.
Ein weiteres spannendes Konzept ist das Café Maestra, das eine Mischung aus Wiener Kaffeehaus und modernem Bistro bietet. In Kombination mit Nuje und anderen neuen Lokalen in der Stadt zeigt sich, dass Wien auf dem besten Weg ist, ein kulinarisches Paradies zu werden – und das nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bewohner selbst, die das Angebot in ihrer Nachbarschaft genießen können.
Die Adresse des Nuje, die Märzstraße 138 in 1140 Wien, sollte sich jeder Feinschmecker merken. Die Eröffnung ist ein weiterer Schritt in Richtung einer vielfältigen und lebendigen Gastronomieszene in Wien, die sowohl Tradition als auch Innovation vereint. Hier ist man richtig, um sich verwöhnen zu lassen und die Seele baumeln zu lassen.
