Heute ist der 23.09.2026, und es gibt Neuigkeiten, die das kulinarische Angebot in Wien bereichern werden! Der Online-Hofladen „paradeisa.at“, betrieben von Isabella Schieszler-Lotschak und Markus Sitek, erweitert seine Auslieferungen. Bisher zogen die frischen, regionalen Produkte vor allem im Süden und Westen Wiens sowie im südlichen Niederösterreich ihre Kunden an. Ab Oktober 2026 wird das Angebot auch nördlich des Donaukanals, konkret in den Bezirken 2 und 20, verfügbar sein. Es wird Zeit, die eigenen Geschmäcker zu erweitern!

Das Konzept von paradeisa.at ist einfach und doch genial. Landwirte aus Wien, Niederösterreich oder Burgenland erhalten die Bestellungen über die Online-Plattform. Bei der Abholung können die Kunden auf saisonales Obst, Gemüse, Eier, Fleisch, Brot und sogar Fruchtsäfte zugreifen. All das wird im Freigut Thallern gebündelt und einmal pro Woche an verschiedenen Abholstationen in Wien und Niederösterreich verteilt. Ein neuer Abholmarkt wird im „Tabularasa“ in der Brigittenau eröffnet, wo die Wirtin Janin Wellbrock ab 18 Uhr für die Abholung bereitsteht.

Neues Abholangebot in der Brigittenau

Die Kunden haben bis Dienstag kurz vor Mitternacht Zeit, ihre Bestellungen aufzugeben und können dann am Donnerstagabend ihre frischen Produkte abholen. Das klingt doch nach einem tollen Plan für die kommende Woche! Für all jene, die im Integrationshaus in der Engerthstraße wohnen, gibt es ebenfalls eine spannende Entwicklung: Hier übernehmen die Bewohner die Organisation und Bestellungen, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Abholung ist dort am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr möglich.

Schieszler-Lotschak freut sich über den nachbarschaftlichen Austausch, der durch diese Initiative gefördert wird. Es ist nicht nur eine Möglichkeit, frische Produkte zu genießen, sondern auch eine Gelegenheit, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen – darunter viele aus Syrien und der Ukraine – zusammenzubringen. Das ist nicht einfach ein Geschäft, das ist ein Gemeinschaftsprojekt!

Ein Schritt in die Zukunft der Landwirtschaft

Aber was wäre ein Hofladen ohne die Unterstützung der kleinen, strukturierten Landwirtschaft? Paradeisa.at bietet eine wertvolle Alternative zu den großen Supermarktketten. Es wird nicht nur mehr Angebot geschätzt, sondern es hilft auch den regionalen Landwirten, die oft mit hohen Kosten und wenig Sichtbarkeit kämpfen. Der Rückzug von früheren Abholmärkten in der Leopoldstadt während der Pandemie zeigt, wie schnell sich die Umstände ändern können, aber die Rückkehr zu den Wurzeln ist ein Zeichen der Hoffnung.

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Die Vision von Paradeisa wird durch Förderprojekte unterstützt, die darauf abzielen, regionale Lebensmittel und gesunde Ernährung zu stärken. Viele Menschen suchen nach ehrlichen Produzenten und regionaler Qualität. Projekte wie dieses sind förderfähig, wenn sie einen öffentlichen, wirtschaftlichen, sozialen oder ökologischen Nutzen bringen. Der Aufbau von Hofläden und Direktvermarktung gehört zu den geförderten Vorhaben, was auch paradeisa.at in die Karten spielt.

Diese Entwicklungen sind nicht nur ein Gewinn für die Kunden, sondern auch ein Lichtblick für die gesamte Region. Die geplante Expansion in die Bezirke 21 und 22, mit dem ersten Markt am Bruckhaufen, der am 8. Oktober öffnet, zeigt, dass hier eine Bewegung im Gange ist, die sich für die Zukunft der lokalen Lebensmittelversorgung stark macht. Da bleibt nur noch zu sagen: Auf die frischen Produkte aus der Nachbarschaft – und auf die Menschen, die sie mit Leidenschaft produzieren!