Heute ist der 13.10.2026 und in Wien-Margareten gibt’s einen neuen Haartrend, der so retro ist, dass man sich fast fragt, ob die Zeitmaschine wieder aufgetankt wurde. Männer tragen jetzt wieder Haarschwänzchen am Hinterkopf, und das wird in Österreich „Schwanzerl“ genannt. Ja, richtig gehört! Diese Frisur hat ihren Ursprung in den 80er und 90er Jahren und war damals auf Schulhöfen und Fußballplätzen das große Ding. Wer hätte gedacht, dass wir uns in dieser Haarmode wiederfinden? Der Trend ist zwar noch in den Kinderschuhen, aber die Welle rollt bereits.

In den USA sind Männer die Vorreiter dieses Looks, während in der Schweiz, wo das „Rattenschwänzli“ ebenfalls zurückkehrt, vor allem Frauen diesen Stil ausprobieren. Hairstylisten wie Mitch Wolf berichten, dass immer mehr Kunden ihre Vokuhilas in diese schicke Frisur verwandeln. Das Rattenschwänzli, mit kurzen oder abrasierten Haaren und einer längeren Strähne im Nacken, wird von der Haarhistorikerin Rachael Gibson als „weniger beliebter jüngerer Bruder des Vokuhilas“ bezeichnet. Eine interessante Familiengeschichte, oder?

Der Look im Detail

Das Schwanzerl, oder Rattenschwänzli, lässt sich auf verschiedene Arten stylen: lockig, geflochten oder sogar mit Perlen verziert. Die Möglichkeiten sind fast endlos! Sogar Sänger Troye Sivan hat sich kürzlich für diesen Schnitt entschieden – und bei ihm hängt die längere Strähne leicht versetzt am Hinterkopf. Coiffeuse Mercedes Greull aus der Schweiz bemerkt eine steigende Nachfrage nach diesem Look, auch wenn sie davor warnt, dass ein Rattenschwänzli ein großes Commitment darstellt. Schließlich muss der Rest der Haare kurz geschnitten werden. Es ist also nicht einfach nur ein Haartrend, sondern eine Art Lebensstil, der da mit einhergeht.

Besonders auffällig ist, dass viele Träger, wie Model Tevin Evans, dieser Frisur eine rebellische Bedeutung zuschreiben. Es ist ein Statement gegen strenge Dresscodes – und das ist heutzutage wichtiger denn je! Online wird das Rattenschwänzchen überwiegend positiv kommentiert, was es umso interessanter macht, dass wir hier in Österreich noch etwas hinterherhinken.

Ein Hauch von Nostalgie

Die Wiederentdeckung der Frisuren der 80er und 90er Jahre hat einen klaren Einfluss auf die heutige Mode. Die 80er waren geprägt von Volumen und Extravaganz, und die Leute haben sich die Haare mit Haarspray nach allen Regeln der Kunst frisiert. Die 90er hingegen brachten minimalistischere, natürlichere Styles mit sich – und wie könnte man den Grunge-Stil vergessen? Diese Retro-Trends sind nicht einfach vorbei; sie inspirieren moderne Haarstyles und zeigen sich wieder auf Laufstegen.

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In der heutigen Welt, in der alte Trends immer wieder neu interpretiert werden, kann man die Elemente von damals mit modernen Techniken kombinieren. Texturierungssprays und Volumenpuder machen es möglich, diese Looks zu kreieren, ohne gleich in die Vergangenheit zu reisen. Und die Rolle von Influencern in der Wiederbelebung solcher Frisuren kann man nicht unterschätzen. Sie sind die neuen Trendsetter, die den Leuten zeigen, wie sie ihre Haare „aufpeppen“ können.

Die Zukunft dieser Haarmode bleibt spannend. Retro-Frisuren scheinen nicht nur ein kurzer Trend zu sein, sondern werden uns wohl noch eine Weile begleiten, vielleicht sogar mit nachhaltigen Praktiken, die in die Haarstyling-Branche Einzug halten. Wer weiß, wo uns dieser Trend noch hinführen wird? Vielleicht hat der nächste, mutige Friseur in Wien-Margareten bereits einen Plan, um das Schwanzerl zum nächsten großen Ding zu machen!