Die SpG Südburgenland/TSV Hartberg musste sich am 30. Oktober 2026 in Wien dem SK Rapid Frauen mit 0:1 geschlagen geben. Zur Pause stand es noch 0:0, am Ende blieb für die Gäste trotz einer offensiveren zweiten Hälfte nichts Zählbares.

Rapid begann druckvoll. Lisa Rammel vergab bereits nach sieben Minuten die erste große Chance, in der 12. Minute scheiterte Sophia Zöger an Torhüterin Dóra Schvirján. Südburgenland/Hartberg fand offensiv zunächst nur schwer ins Spiel, Petra Petrovics schoss knapp über das Tor. Gegen die tief stehenden Gäste hatte Rapid ein Chancenplus: Lana Khalaf prüfte Schvirján in der 40. Minute, eine Hereingabe von Rammel traf in der 43. Minute nur die Stange.

Hocke trifft per Kopf

Auch kurz nach dem Wiederanpfiff blieb Rapid gefährlich, Zögers Schuss verfehlte in der 47. Minute das Tor. Südburgenland/Hartberg trat nun zwar offensiver auf, blieb im Abschluss aber zu ungenau. Mehrfach war zuvor schon Schvirján zur Stelle gewesen und hatte weitere Rapid-Chancen vereitelt.

In der 57. Minute fiel schließlich das 1:0. Sophie Hocke erzielte den Treffer per Kopf nach einem Eckball. Südburgenland/Hartberg bezeichnete die Situation davor als abseitsverdächtig; bei der anschließenden Ecke stimmte die Zuordnung nicht. Rapids Abwehr ließ danach kaum Möglichkeiten zu, und auch die Gastgeberinnen konnten ihren Vorsprung trotz weiterer Gelegenheiten nicht ausbauen.

Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorn, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. In der 94. Minute vergab Zsófia Csizmadia nach Zuspiel von Valentina Forobosko die letzte große Chance. Knapp daneben – und damit war die Partie vorbei. Für Rapid war es der zweite Saisonsieg. Die Wienerinnen rückten vorerst am First Vienna FC vorbei auf Tabellenplatz sieben vor.

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Abstiegskampf bleibt eng

Für Südburgenland/Hartberg vergrößerte sich dadurch der Abstand im Abstiegskampf. Das Team bleibt auf Rang neun, liegt aber weiterhin zwei Punkte vor dem FC Blau-Weiß Linz/Union Kleinmünchen. Vienna besiegte das Schlusslicht nach einem 1:3-Rückstand noch mit 4:3, Linz blieb dadurch Tabellenletzter.

Der nächste Termin ist bereits fix: Am Samstag, 14. November, spielt Südburgenland/Hartberg um 14 Uhr auswärts gegen Blau-Weiß Linz. Viel Luft bleibt in dieser Tabellengegend nicht – ein Blick auf die Ergebnisse genügt.

Kantersieg zum Herbstabschluss

Besser lief es für das Team des FC Südburgenland 1c. Zum Herbstabschluss in der OSG Frauenlandesliga gewann die Mannschaft bei Mattersburg mit 5:1. Natalie Wagner brachte Südburgenland in der 31. Minute in Führung, drei Minuten später erhöhte Rojda Antlitzhofer per Elfmeter auf 2:0.

Nach der Pause legte Leonie Pinter in der 59. Minute das 3:0 nach. Natalie Wagner traf in der 62. Minute erneut und stellte auf 4:0. May Eisner erzielte in der 66. Minute den Ehrentreffer für Mattersburg, ehe Celina Pürrer in der 89. Minute den 5:1-Endstand fixierte.

In der Future League verlor das Team Südburgenland/BFV-Frauenakademie bei Rapid Wien 1b mit 0:4 (0:2) und bleibt Achter. Während beim 1c-Team also noch einmal ordentlich gejubelt wurde, blieb der Ausflug der Bundesliga-Mannschaft nach Wien ohne Punkt.