Künstliche Intelligenz im Büro: Österreich auf dem Weg zur digitalen Effizienz
Heute ist der 27.09.2026 und in der Welt der Digitalisierung gibt es spannende Neuigkeiten aus Österreich. Eine aktuelle Studie, die an der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Krems durchgeführt wurde, hat sich mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Erhebung, an der 1.196 Büromitarbeiter aus verschiedenen österreichischen Unternehmen teilnahmen, zeigen, wie KI die Produktivität steigern kann. Von den gesammelten Daten wurden 1.016 valide Datensätze ausgewertet. Die Resultate werden bald als Whitepaper veröffentlicht, und dabei haben sich das Land Niederösterreich, die Wirtschaftskammer NÖ, die Industriellenvereinigung NÖ und das Haus der Digitalisierung zusammengeschlossen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat betont, wie wichtig eine verantwortungsvolle Nutzung von KI ist, um die Effizienz in Unternehmen zu steigern. Faszinierend ist, dass rund 20% der GenAI-Nutzer von einer wöchentlichen Zeiteinsparung von 10-20% berichten. Das klingt doch vielversprechend! Besonders bemerkenswert ist, dass fast 70% der Anwender weniger als ein Jahr Erfahrung mit GenAI haben und weniger als 30% die Technologie täglich nutzen. Die häufigsten Einsatzbereiche sind Textverbesserungen, Zusammenfassungen, Recherche, Übersetzungen und die Strukturierung von Wissen – alles Dinge, die im Büroalltag wirklich hilfreich sein können.
Wertvolle Einsichten für Unternehmen
Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, hebt den konkreten Nutzen von KI für Unternehmen hervor. Das ist nicht nur ein leeres Geschwätz. Erfolgreiche KI-Nutzung erfordert technische Lösungen, zudem sollten Führungskräfte als Vorbilder agieren und klare Regeln aufstellen. Kari Ochsner, Präsident der Industriellenvereinigung NÖ, ergänzt, dass Produktivität entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit ist. Das Ziel der Whitepaper-Verteilung ist es, das Bewusstsein zu schärfen und Unternehmen den Einstieg in die KI-Nutzung zu erleichtern. Ein Schritt, der in der heutigen, schnelllebigen Welt unerlässlich ist.
Um die Digitalisierungskompetenz weiter zu stärken, beteiligt sich das Haus der Digitalisierung an der Wirtschaftsplattform von Digital Austria. Hier stehen auch Workshops auf dem Programm, die sich mit der Nutzung von generativer KI im Unternehmen beschäftigen. Am 28. September 2026 geht es los mit einem Workshop für Fortgeschrittene, gefolgt von einem „Prompt-a-thon“ am 7. Oktober 2026 und einem Kurs zur eigenen Automatisierung am 14. Oktober 2026. Wer sich für diese Themen interessiert, sollte einen Blick auf die Website des Hauses der Digitalisierung werfen – da gibt es viel zu entdecken!
Ein Blick über die Grenzen
Spannend ist auch, was unsere Nachbarn in Deutschland dazu sagen. Eine Befragung, die die Auswirkungen von KI und technologischem Wandel untersucht, zeigt, dass rund 60% der Beschäftigten in Deutschland bereits KI-Technologien am Arbeitsplatz nutzen. Interessanterweise sehen die meisten Nutzer KI als hilfreiches und unterstützendes Arbeitsmittel. Aber hier gibt es auch eine Diskrepanz: Während viele Beschäftigte KI informell nutzen, hapert es oft an der formellen Einführung durch die Betriebe.
Die Nutzung von KI wird stark von persönlichen Faktoren beeinflusst. Bildung, Alter und sogar der Wirtschaftszweig spielen eine Rolle. Beschäftigte ohne Bildungsabschluss nutzen KI nur zu einem Drittel, während das bei denen mit einem Hochschul-, Meister- oder Technikerabschluss fast 80% beträgt. Beschäftigte, die intensiv mit KI arbeiten, berichten von komplexeren Tätigkeiten und höherer Arbeitsautonomie – aber auch von einer gesteigerten Arbeitsintensität. Diese Erkenntnisse könnten auch für Österreich von Bedeutung sein, da wir uns in einer ähnlichen Transformation befinden.
Die DiWaBe 2.0-Befragung hat 2024 rund 9.800 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Deutschland befragt. Und sie zeigt uns, dass die technische Unterstützung am Arbeitsplatz von jenen, die an Weiterbildungen teilgenommen haben, höher eingeschätzt wird. Es bleibt also spannend, wie sich die Nutzung von KI in den kommenden Jahren entwickeln wird – sowohl in Österreich als auch in Deutschland. Und wer weiß, vielleicht wird unser Büroalltag bald noch spannender, als wir uns das heute vorstellen können.
