30 Jahre Kammerorchester Rosenstein: Ein musikalisches Fest der Sinne in Wien
Heute ist der 28.09.2026 und in Wien-Wieden brodelt die Vorfreude. Das Kammerorchester Rosenstein aus Deutschland feiert ein ganz besonderes Jubiläum: 30 Jahre Bestehen! Ein Grund zum Feiern, oder? Und das wird mit einem Konzert gebührend zelebriert, das am 28. September in der heimischen Konzertbühne über die Bühne geht.
Die Leitung des Abends übernimmt Johnathan Rhys Thomas, ein Name, der in der Musikwelt für Furore sorgt. Auf dem Programm stehen nicht nur die beliebten Klassiker der Orchesterliteratur, sondern auch ein abwechslungsreicher Mix aus Filmmusik bis hin zu Barock. Werke von Bach, Händel, Dvořák, Schubert und vielen anderen werden die Zuhörer auf eine Reise durch die Musikepochen mitnehmen.
Ein Blick in die Vergangenheit
Das Kammerorchester Rosenstein hat sich über die Jahre einen festen Platz in der Musikszene erarbeitet. Die Reise nach Wien ist ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Orchesters. Auch im Frühjahr gab es bereits ein großes Konzert, das am 25. April in der Stadthalle Heubach stattfand. Neben einem Kinderkonzert, bei dem die kleinen Zuhörer die „4 Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi erleben durften, wartete das große Frühjahrskonzert mit einem ebenso spannenden Programm auf. Hier standen die Ouvertüre in g-Moll von Bach und die Serenade für Streichorchester von Elgar auf der Liste.
Was ich besonders süß fand: Vor und nach dem Kinderkonzert gab es Snacks und Getränke, ein tolles Angebot für die kleinen Musikfreunde. Und das für nur 5 Euro! Die Möglichkeit, das Orchester und die Streichinstrumente kennenzulernen, macht das Ganze noch spannender. Ein echtes Erlebnis für die ganze Familie!
Der Klang des Barock
Wenn wir über die Barockmusik sprechen, fällt mir ein, dass Barockorchester kleine, aber feine Ensembles sind, die in der Zeit von 1600 bis 1750 populär wurden. Oft waren auch Laienmusiker Teil dieser Gruppen. Die Atmosphäre damals war sicherlich ganz anders als heute. In Deutschland etwa etablierte Landgraf Wilhelm III. eine der ersten festangestellten Hofkapellen. Auch Jean-Baptiste Lully, der Oboe und Querflöte in die Orchesterbesetzung integrierte, veränderte das Klangbild nachhaltig. Seine Reformen beeinflussten die gesamte Orchestermusik in Europa. Das ist doch spannend, oder?
Heutzutage sind die meisten Barockorchester wie das Kammerorchester Rosenstein auf historische Aufführungspraxis spezialisiert. Diese Rückbesinnung auf alte Spieltechniken und Instrumente, die bereits in den 1970er Jahren begann, bringt ein ganz neues Hörerlebnis mit sich. Das Ensemble hat sich dem Erhalt und der Aufführung dieser Musiktraditionen verschrieben, und das merkt man beim Hören ihrer Konzerte.
Wie schön, dass all diese Musik und Traditionen jetzt in Wien zusammenkommen! Wer an diesem Abend dabei sein möchte, der kann mit einer freien Spende zum Eintritt beitragen. Ein echtes Geschenk für die Musikliebhaber unter uns!
