Wien, 30. April 2026 – Ein aufregendes neues Kapitel für die MINT-Bildung in Österreich hat begonnen. Der Co-Creation Space TU Wien Transformer hat es geschafft, als eines von sechs Projekten in die MINTschmiede 2026–2027 aufgenommen zu werden. Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, MINT-Bildungsangebote strategisch weiterzuentwickeln und insbesondere Mädchen sowie junge Frauen zu ermutigen, sich für diese spannenden Bereiche zu interessieren. Der TU Wien Transformer, der im Juni 2024 am Rennweg 89a eröffnet wird, ist mehr als nur ein Lernort – es ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs, an dem über 2.200 Kinder und Jugendliche bereits aktiv teilgenommen haben, wobei mehr als 36% davon Mädchen sind.

Über 250 Workshops zu Themen wie Robotik, 3D-Druck, Urban Gardening und Künstliche Intelligenz wurden bereits durchgeführt. Diese Workshops sind nicht nur lehrreich, sie schaffen auch einen Raum, in dem Kreativität und Technologie aufeinandertreffen. Sechs Fakultäten der TU Wien und über 60 Kooperationspartner aus Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft unterstützen dieses bemerkenswerte Projekt. Es wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der FFG-Ausschreibung „Co-Creation Spaces Klima & Energie“ gefördert, was die Relevanz der Themen unterstreicht, die hier behandelt werden.

Fokus auf die Zukunft

Die MINTschmiede bietet nicht nur finanzielle Unterstützung von bis zu 6.000 Euro pro Projekt, sondern legt auch großen Wert auf strategische Weiterentwicklung und Vernetzung. Im Rahmen der nächsten zwei Jahre plant der TU Wien Transformer, neue Formate zu entwickeln, darunter Eltern-Kind-Workshops und spezielle Angebote für Mädchen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Ein Satellitenstandort in Melk ist außerdem für 2026 in Planung, um die Reichweite über Wien hinaus zu erweitern und noch mehr Mädchen und junge Frauen für MINT zu begeistern.

Besonders spannend ist die Möglichkeit für Studierende der TU Wien, in diesem innovativen Umfeld Erfahrungen in Wissenschaftskommunikation zu sammeln und aktiv an Workshops teilzunehmen. Das Engagement der MINTality Stiftung, gegründet von Therese Niss und elf Partnern, zeigt, wie wichtig es ist, Mädchen und junge Frauen für MINT-Ausbildungen zu gewinnen.

Ein Blick über den Tellerrand

Das Thema ist nicht nur lokal relevant. Eine Studie, die im Rahmen des MINT-Herbstreports 2025 am 26. November 2025 in Berlin veröffentlicht wird, zeigt, dass Deutschland nach wie vor vor einer Herausforderung im Bereich MINT-Fachkräfte steht. Es fehlen dort ganze 148.500 Fachkräfte! Diese MINT-Fachkräfte sind entscheidend für die Digitalisierung, die Energiewende und technologische Innovationen. Der Frauenanteil in MINT-Berufen ist zwar gestiegen, doch bleibt er hinter dem, was möglich wäre.

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Der Report empfiehlt Investitionen in chancengerechte und frühe MINT-Bildung, und hebt hervor, dass außerschulische Lernorte und gezielte Berufsorientierung, insbesondere für Mädchen, nachweislich positive Effekte haben. Das Bundesbildungsministerium und das Bundesforschungsministerium verfolgen mit dem MINT-Aktionsplan das Ziel, MINT-Bildung über alle Bildungsstufen hinweg zu stärken und damit den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Für alle, die mehr über den TU Wien Transformer erfahren möchten, steht Bianca Köck, LCA-Wissenschaftlerin und Projektleitung, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Es bleibt spannend, was die kommenden Jahre bringen werden – sowohl für die MINT-Bildung als auch für die nächsten Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.