Heute ist der 25.06.2026 und wir blicken zurück auf eine spannende Zeit im Alsergrund. Christian Sapetschnig, ein bekanntes Gesicht in der Bezirkspolitik, hat angekündigt, die Bühne zu verlassen. Nach sechs Jahren im Amt, in denen er als stellvertretender Bezirkschef an der Seite von Bezirkschefin Saya Ahmad (SPÖ) diente, zieht er sich aus der politischen Arena zurück. Diese überraschende Nachricht kam gleich zu Beginn der letzten Bezirksvertretungssitzung, und es war spürbar, wie die Emotionen in der Luft lagen.

Sapetschnig selbst äußerte, dass er stolz auf seine Zeit zurückblickt und betonte, dass er weiterhin politisch aktiv bleiben wird. Dies ist eine erfreuliche Nachricht für alle, die seine Beiträge zur Bezirkspolitik geschätzt haben. Bezirkschefin Ahmad, die seine Zusammenarbeit stets geschätzt hat, zeigte sich dankbar und bedauerte den Rückzug ihres langjährigen Kollegen. Auch andere Bezirkspolitiker, wie Kurto Wendt von den Linken, lobten die gemeinsame Arbeit und werden die angeregten Diskussionen mit Sapetschnig vermissen.

Neues Kapitel für die Bezirksvorstehung

Die Nachfolge von Sapetschnig wird in Kürze in den demokratischen Gremien der SPÖ gewählt. In der Zwischenzeit bleibt die Bezirksvorstehung aktiv und engagiert. Am 11. Juni 2025 trat die neue Bezirksvorstehung Alsergrund zusammen und die 40 gewählten Mitglieder wurden vereidigt. In dieser Sitzung wurde Bezirksvorsteherin Saya Ahmad erneut in ihrem Amt bestätigt. Sie ist eine treibende Kraft in der Bezirksvertretung und hat bereits viele wichtige Projekte ins Leben gerufen, darunter die Umgestaltung des Julius-Tandler-Platzes und den Alsergrunder Kultursommer.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Sitzung war der Fokus auf Bürgerbeteiligung und die Förderung des Miteinanders im Grätzl. Das zeigt sich auch in der Gestaltung des Julius-Tandler-Platzes, wo über 3.500 Ideen von Anwohner:innen in die Planung eingeflossen sind. Das Projekt umfasst 8.000 Quadratmeter, 46 neue Bäume, Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen. Ein echter Gewinn für die Nachbarschaft!

Ein Blick auf die Projekte

Die Bezirksvorstehung hat sich seit der Amtsübernahme von Saya Ahmad im Jahr 2018 stark für die Verbesserung des Lebensraums eingesetzt. Neue Fußgängerzonen, Radwege und begrünte Straßen sind nur einige der Erfolge, die die Lebensqualität im Alsergrund steigern. Besonders die Umgestaltung der Servitengasse zur verkehrsberuhigten Fußgänger:innen-Zone im Jahr 2023 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch der Lichtentalerpark wurde erweitert, und die Radverbindung durch den Alsergrund wird bald den Gürtel mit dem Donaukanal verbinden.

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Übrigens, der Alsergrunder Kultursommer findet heuer zum fünften Mal statt und begeistert mit einem bunten Programm bis zum 14.09. Konzerte, Kabarett, Lesungen und Mitmachformate – viele davon kostenlos oder zu günstigen Preisen – laden die Bewohner:innen ein, sich aktiv am kulturellen Leben des Bezirks zu beteiligen.

Es bleibt spannend, wie sich die Dinge im Alsergrund entwickeln werden. Die politischen Veränderungen und die neuen Projekte bieten viele Chancen, um das Grätzl weiter zu beleben und die Gemeinschaft zu stärken. Und wer weiß, vielleicht wird Sapetschnig ja noch in anderer Form auf der politischen Bühne zurückkehren. Das wäre sicher eine interessante Wendung!

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