Fairnesswochen am Donaukanal: Rücksichtnahme im Fokus
Die Fairnesswochen am Donaukanal sind wieder in vollem Gange! Im Juni und September 2023 wird ein besonderes Augenmerk auf die Interaktion zwischen Fußgängern, Radfahrern und anderen Nutzern gelegt. Das Ziel? Sichtbarkeit der bestehenden Fairnesszonen erhöhen und das Bewusstsein für faires Verhalten stärken. Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ) unterstreicht, wie wichtig es ist, Fairness regelmäßig zu thematisieren. Denn hier am Donaukanal, wo täglich viele Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen aufeinandertreffen, kann es schnell zu Missverständnissen und Konflikten kommen.
Eine positive Resonanz gab es bereits im Vorjahr: 90 Prozent der Befragten unterstützen diese Maßnahmen, was zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, Rücksicht zu nehmen. Im Rahmen der Fairnesswochen wird es sichtbarere Markierungen geben, die an stark frequentierten Stellen für eine bessere Orientierung sorgen sollen. Bezirksvorsteher-Stellvertreter Christian Sapetschnig (SPÖ) hebt hervor, dass neben den Bodenmarkierungen auch persönliche Gespräche angestrebt werden. Spezielle Dialogpartner werden entlang des Donaukanals unterwegs sein, um über Rücksichtnahme und respektvolles Verhalten zu sprechen.
Veranstaltungen und Aktionen
Die Auftaktveranstaltung fand bereits am 16. Juni bei der U4-Station Roßauer Lände statt. Von 16 bis 18 Uhr hatte das Grätzllabor zu einer Pop-up-Sprechstunde eingeladen. Ein weiterer spannender Termin ist die Informationsaktion des Erich Fried Gymnasiums am 23. Juni von 14.45 bis 16.10 Uhr. Hier dreht sich alles um Solares, Kochen und Lebensmittelverschwendung. Beide Veranstaltungen sind kostenlos und bieten eine tolle Gelegenheit, sich zu informieren und aktiv teilzunehmen.
Petra Jens, die Fußgängerinnenbeauftragte, betont die Notwendigkeit eines empathischen Umgangs zwischen den verschiedenen Nutzergruppen. Manchmal, so scheint es, ist ein bisschen mehr gegenseitiges Verständnis gefragt. Die Fairnesswochen werden von der Bezirksvorstehung Alsergrund, der Mobilitätsagentur Wien, Schulen, Vereinen und weiteren Organisationen unterstützt. Es ist also ein ganzes Netzwerk, das zusammenarbeitet, um die Verkehrssicherheit und das Miteinander am Donaukanal zu fördern.
Ein ganzjähriges Thema
Die Bezirksvorsteherin, Saya Ahmad, hebt hervor, dass es entscheidend ist, die Erinnerung an Fairness nicht in den Wintermonaten in Vergessenheit geraten zu lassen. Schließlich ist Rücksichtnahme ein ganzjähriges Thema. Und das ist auch gut so! Denn nur wenn wir alle ein bisschen mehr aufeinander achten, können wir diese besondere Atmosphäre am Donaukanal bewahren und genießen. Weitere Informationen rund um die Fairnesswochen gibt es auf www.wienzufuss.at.
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