In der Park Residenz Döbling, wo das Leben sich in einem angenehmen Tempo entfaltet, blüht ein ganz besonderes Projekt auf: „Granny goes Smartphone“. Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die junge Menschen der Vienna Business School mit älteren Bewohnern zusammenbringt, um ihnen den Umgang mit modernen Smartphones näherzubringen. Es geht nicht nur um Technik, sondern um den Austausch zwischen den Generationen. Die Veranstaltung fand in der Hartäckerstraße 45 statt und wurde am 10. April 2025 ins Leben gerufen. Das Ziel? Den Senioren zu zeigen, wie sie die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Smartphones nutzen können – sei es bei WhatsApp, beim Datenschutz oder einfach beim allgemeinen Handy-Check.

Der Direktor der Park Residenz, Georg B. Gonano, hebt den unschätzbaren Wert solcher Begegnungen hervor. „Diese besonderen Momente zwischen den Generationen sind unbezahlbar“, sagt er. Die Schülerinnen und Schüler, die am Projekt beteiligt sind, gewinnen nicht nur technisches Wissen, sondern auch Einblicke in andere Lebensrealitäten und entwickeln soziale Kompetenzen. Astrid Holzer, Direktorin der VBS Floridsdorf, betont die Wichtigkeit eines sicheren Umgangs mit Smartphones, während Monika Hodoschek, die Schulleiterin der VBS Hamerlingplatz, sich über den generationsübergreifenden Austausch begeistert zeigt.

Ein interaktives Erlebnis

Am Eventtag selbst gab es zahlreiche interaktive Stationen, an denen die Jugendlichen den Senioren praktisch zeigen konnten, wie sie ihre Smartphones sinnvoll nutzen können. Die Schüler aus der 1SBK erstellten Erklärvideos und halfen bei der Gestaltung von Plakaten und Flyern. Ein wahres Gemeinschaftswerk, das nicht nur klassenübergreifend, sondern auch jahrgangsübergreifend umgesetzt wurde. Als Ehrengäste traten unter anderem die Bundesministerin Schumann und Ingrid Korosec, die Präsidentin des österreichischen Seniorenbundes, in Erscheinung. Die Veranstaltung begann mit einem herzlichen Geburtstagsgruß an die Ministerin – was für ein schöner Einstieg!

Die Senioren hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und erhielten positive Rückmeldungen. Viele äußerten den Wunsch, solch ein Event zu wiederholen. Der Erfolg spricht für sich: Ende Juni 2025 wird das Projekt erneut durchgeführt, und das, um die digitale Kluft zu überbrücken und den Zugang zur digitalen Welt für ältere Menschen zu erleichtern.

Bedeutung der digitalen Bildung

In einer Zeit, in der digitale Fähigkeiten unerlässlich sind, wird die Bedeutung solcher Projekte immer deutlicher. Bildung und digitale Kompetenzen sind entscheidend, damit ältere Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das Bundesseniorenministerium unterstützt hier gezielt und fördert die gesellschaftliche Teilhabe, das Wohlbefinden und die Gesundheit der älteren Generation.

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Das kürzlich gestartete ESF-Plus Förderprogramm „Bildung und Engagement ein Leben lang“ (BELL) richtet sich speziell an Menschen ab 60 Jahren und hat zum Ziel, Bildungs- und Engagementmöglichkeiten zu verbessern. Auch die Digitalisierung bietet viele Vorteile, beispielsweise Online-Banking, Videoanrufe mit Angehörigen oder die Buchung von Arztterminen. In diesem Zusammenhang zeigt das Projekt „Granny goes Smartphone“ eindrucksvoll, wie generationenverbindende Bildungsarbeit gestaltet werden kann und wie wichtig es ist, dass ältere Menschen nicht ins digitale Abseits geraten.

Insgesamt verdeutlicht das Projekt das Potenzial der jungen Generation und erinnert uns daran, dass der Dialog zwischen den Generationen von unschätzbarem Wert ist. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, bleibt der persönliche Austausch ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens – sowohl für die Jungen als auch für die Alten.