In Wien-Donaustadt gibt es derzeit viel Gesprächsstoff über einen neuen Badeplatz, der kürzlich in den sozialen Netzwerken ausgiebig thematisiert wurde. Der Polizeisportverein (PSV) am Dampfschiffhaufen wird von zwei Influencerinnen in einem Video als „Neuer Badeplatz in Wien mit Strandbar“ vorgestellt. Die beiden zeigen das Areal am Wasser, die vielen Liegen und das gastronomische Angebot – und das alles unter dem verlockenden Aspekt, dass der Eintritt kostenlos sei. Das hat natürlich für Aufregung gesorgt!

Ein bekannter Online-Guide hat die Anlage ebenfalls beworben, was die Missverständnisse nur noch verstärkt hat. Es klingt ja auch verlockend: Ein schöner Platz zum Baden, ohne dafür bezahlen zu müssen. Doch die Realität sieht etwas anders aus. Um im Strandbereich baden zu können, müssen Besucher sich registrieren und ein Erkennungsband für sechs Euro erwerben. Mit diesem Band darf man den Strandbereich des Restaurants „Sonnendeck“ nutzen, solange Liegen verfügbar sind. Das Vereinsrestaurant wurde kürzlich neu übernommen und bietet eine Auswahl an Grillspezialitäten, Cocktails und weiteren Speisen und Getränken an. Hier kann man sich nicht nur kulinarisch verwöhnen lassen, sondern auch den Blick auf die Alte Donau genießen.

Klare Regeln für die Nutzung

Daniel Fürst, der Sportleiter des PSV, hat klargestellt, dass es klare Regeln für die Nutzung der gesamten Anlage gibt. Der restliche Teil des Geländes ist ausschließlich für Vereinsmitglieder zugänglich. Das Restaurant hingegen steht allen offen, was eine willkommene Möglichkeit für alle Wien-Besucher darstellt, etwas zu essen oder zu trinken. Es besteht sogar die Option, die Räumlichkeiten für private Veranstaltungen zu mieten – da könnte man sich ja glatt überlegen, ob man nicht mal eine Feier dort ausrichtet!

Zusätzlich zu diesem neuen Badeplatz hat Wien eine Vielzahl an Naturbadeplätzen zu bieten. Die Alte Donau ist besonders beliebt und wird von der U-Bahnlinie U1 gut angebunden. Neue Stege und Schwimmplattformen wurden an der Oberen Alten Donau errichtet, während der Kaiserwasser in Kaisermühlen ebenfalls als ein beliebter Seitenarm gilt. Wenn man etwas mehr Sand und Strandfeeling sucht, ist die Pirat-Bucht an der Donauinsel mit 3.500 m² Uferbereich eine tolle Adresse. Zwischen all diesen Möglichkeiten gibt es in Wien insgesamt 63 Kilometer kostenlose Wasserzugänge zu Naturbadegewässern – das lässt keine Wünsche offen!

Die Stadt hat wirklich viel zu bieten, wenn es um Erholung am Wasser geht. Es ist kein Wunder, dass die Wienerinnen und Wiener sich gerne am Wasser aufhalten. Egal, ob man eine Liege am Strand ergattert oder einfach nur einen kurzen Sprung ins kühle Nass wagt, es gibt viele Plätze, die zum Entspannen und Genießen einladen. Baden in der Natur ist zwar kostenlos, aber man sollte beachten, dass es keine Bademeister gibt, die auf die Sicherheit achtgeben. Die Wasserqualität wird jedoch regelmäßig an elf Mess-Stellen geprüft, sodass man sich auch hier keine Sorgen machen muss.

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Die aktuelle Diskussion rund um den PSV und die Missverständnisse bezüglich des Eintritts sind ein weiteres Beispiel für die Dynamik, die in der Stadt herrscht. Ob man sich für den neuen Badeplatz oder die vielen anderen Naturbadeplätze entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Eines ist sicher: In Wien gibt es genug Möglichkeiten, um an heißen Sommertagen eine erfrischende Auszeit am Wasser zu genießen.

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