Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, wurde ein bedeutendes Kapitel in der österreichischen Fußballgeschichte aufgeschlagen. Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat seinen neuen Campus in der Donaustadt offiziell eröffnet. Dieses Projekt wird als das größte Infrastrukturvorhaben in der Geschichte des ÖFB bezeichnet und soll ein zentrales Leistungs- und Kompetenzzentrum für den österreichischen Fußball schaffen. Mit einer Investition von rund 75 Millionen Euro wird der Campus nicht nur die Zukunft des Fußballs in Österreich prägen, sondern auch neue Maßstäbe setzen.

Die Eröffnung war ein feierlicher Anlass mit zahlreichen Ehrengästen. Unter anderen waren UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, Sportminister Andreas Babler (SPÖ), Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) anwesend. Auch der ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll und FIFA-Vertreter Elkhan Mammadov ließen sich das Event nicht entgehen. Sie alle waren Zeugen, wie der Campus, der alle zentralen Bereiche des österreichischen Fußballs unter einem Dach vereint – von der Geschäftsstelle über Nationalteams bis hin zu Trainerakademie und Schiedsrichterwesen – feierlich eröffnet wurde.

Moderne Infrastruktur für den Fußball

Der Campus bietet mit modernster Infrastruktur optimale Bedingungen für Training, Analyse, Regeneration und sportwissenschaftliche Betreuung. Die Bauarbeiten, die von der STRABAG durchgeführt wurden, dauerten eineinhalb Jahre und wurden unter der Aufsicht von über 200 Arbeitern gleichzeitig realisiert. Die Bauleistungen umfassten nicht nur den Hochbau, sondern auch den Sportstättenbau, Geothermie- und PV-Anlagen. Besonders bemerkenswert ist die Vielfalt der Einrichtungen: Der Campus verfügt über einen Kunst- und vier Naturrasenplätze sowie ein Kleinstadion mit einer Kapazität von knapp 1.000 Zuschauer:innen.

Die neue Geschäftsstelle des ÖFB wird im Oktober in die neuen Räumlichkeiten umziehen. In diesem Zusammenhang betont Markus Engerth, Vorstandsmitglied der Strabag AG Österreich, die Bedeutung des Projekts für den österreichischen Fußball. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, neue Synergien zu schaffen und kürzere Wege für alle Beteiligten zu ermöglichen. Diese Vision wird durch die zentrale Zusammenführung aller Bereiche des Fußballs in Österreich unterstrichen.

Ein Ort des Fortschritts

Die Eröffnung des ÖFB-Campus ist nicht nur ein Meilenstein für den Fußball, sondern auch ein symbolischer Schritt in Richtung einer einheitlichen und zukunftsorientierten Entwicklung des Sports in Österreich. Josef Pröll, der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende, dankte der STRABAG für die professionelle Zusammenarbeit und betonte, dass das Projekt im Zeit- und Budgetrahmen geblieben ist. Dies spricht für die hohe Qualität der Umsetzung und die ambitionierten Ziele, die sich der ÖFB gesetzt hat.

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Das Engagement, das in dieses Projekt geflossen ist, wird sich in den kommenden Jahren auszahlen. Der ÖFB-Campus wird nicht nur als Trainingsstätte für die Nationalteams dienen, sondern auch als Bildungszentrum für Trainer und Schiedsrichter, die für die Weiterentwicklung des Fußballs in Österreich unerlässlich sind.

Für die Fußballgemeinschaft in Österreich ist dies ein aufregender Moment. Die Zukunft des Fußballs wird hier gestaltet, und die Erwartungen sind hoch. Ob der Campus all diese Erwartungen erfüllen kann, wird die Zeit zeigen – aber die ersten Schritte sind bereits getan.

Mehr Informationen zu diesem bedeutenden Projekt können Sie in dem Artikel von MeinBezirk nachlesen. Auch Details zu den Bauarbeiten finden Sie in einem Bericht von Building Times.