Sanierung der Stege an der Unteren Alten Donau sorgt für geteilte Meinungen unter Anwohnern
Heute ist der 17.07.2026 und in Wien-Donaustadt gibt es Neuigkeiten, die sowohl die Anwohner als auch die Besucher der Unteren Alten Donau betreffen. Die MA 45 – Wiener Gewässer hat die unteren vier Stege der Unteren Alten Donau generalsaniert. Diese Sanierung fand während der kalten Jahreszeit statt, und die neuen Stege sind nun mit langlebigen Stahlrahmen gesichert sowie mit neuen Lärchenbrettern ausgestattet. Ein wahrer Fortschritt für die Region, könnte man denken!
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit. Die Eingänge der Stege wurden verbreitert und sind jetzt niveau- und damit auch barrierefrei, was vor allem für Senioren von Vorteil sein soll. Doch nicht alle Anwohner sind glücklich über die Veränderungen. Einige kritisieren, dass die neuen Stege nicht ihren Bedürfnissen entsprechen. Der größte Aufreger? Fehlende Sitzgelegenheiten, die früher reichlich vorhanden waren. Laut MA 45 sollen die Bänke aufgrund von Lieferschwierigkeiten erst Ende Juli montiert werden. Das lässt die Frage aufkommen: Wie wichtig sind solche kleinen, aber feinen Details, die den Aufenthalt am Wasser so viel angenehmer machen?
Die Meinungen der Anwohner
Die Anwohner zeigen sich geteilter Meinung über die Umgestaltung. Während viele die verbesserte Barrierefreiheit zu schätzen wissen, gibt es auch Klagen über die Form der neuen Stege. Diese bieten weniger Möglichkeiten, Gehhilfen abzustellen. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt, gerade für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die MA 45 betont jedoch, dass die Umgestaltung auch ältere und beeinträchtigte Menschen berücksichtigt hat. Aber reicht das aus, um die Bedenken der Anwohner zu zerstreuen?
Nicht nur die Stege selbst stehen in der Kritik. Auch die Anzahl der öffentlichen Toilettenanlagen – insgesamt neun entlang der Unteren Alten Donau – wird bemängelt. Anwohner berichten von Verunreinigungen, die durch eine unzureichende Zahl an WCs und Papierkörben verursacht werden. Hier scheint also noch Handlungsbedarf zu bestehen. Und dann sind da noch die nächtlichen Feiern, die bis nach 22 Uhr andauern und für Lärmbelästigung sorgen. Komischerweise hat die Polizei bisher keine Beschwerden wegen Lärmerregung an der Alten Donau erhalten. Merkwürdig, oder?
Ein Blick in die Zukunft
Die MA 45 hat bereits Pläne für künftige Sanierungen der restlichen Plattformen in der Pipeline. Der Zeitpunkt der Umsetzung wird evaluiert. Es bleibt abzuwarten, wie diese Veränderungen bei den Anwohnern ankommen werden und ob sie die gewünschten Verbesserungen bringen können.
In einem größeren Kontext betrachtet, liegt die Bedeutung von Barrierefreiheit weit über Rampen und Türschwellen hinaus. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) arbeitet gemeinsam mit Ländern und Kommunen an der Schaffung einer zugänglichen gebauten Umwelt. Barrierefreiheit ermöglicht allen Menschen, öffentliche Räume und Infrastrukturen zu nutzen und fördert somit Sicherheit und Teilhabe. Projekte wie die Sanierung der Eberhard-Bauer-Sporthalle in Esslingen oder die inklusive Neugestaltung des Hörn-Areals in Kiel sind nur einige Beispiele, wie wichtig diese Themen für die Stadtentwicklung sind. Ein schöner Gedanke, der uns alle betrifft!
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