Am 1. Juni 2026 konnte Wien Energie einen großartigen Erfolg feiern: Der amaZone-Award 2026 wurde an das Unternehmen verliehen! Dieser Preis, der vom Verein sprungbrett ins Leben gerufen wurde, ehrt Firmen, die sich besonders für die Ausbildung junger Frauen in handwerklich-technischen Berufen stark machen. Ein wichtiges Thema, das in der heutigen Zeit immer mehr Beachtung findet.
Die Verleihung fand im Rahmen eines Besuchs im Kraftwerk Donaustadt statt, wo die Gewinner in einer feierlichen Atmosphäre geehrt wurden. Wien Energie hat in der Kategorie „öffentliche und öffentlichkeitsnahe Unternehmen“ triumphiert und beeindruckt mit einem Frauenanteil von 40 Prozent in technischen Lehrberufen. Aktuell werden dort 134 Lehrlinge in sieben verschiedenen Berufen ausgebildet, was eine hervorragende Bilanz ist. Besonders spannend war die Präsentation weiblicher Lehrlinge, die ihre Arbeitsplätze in den Berufen „Kälteanlagentechnik“ und „Elektrotechnik für Anlagen- und Betriebstechnik“ vorstellten.
Gratulanten und weitere Gewinner
Der Preis wurde von prominenten Gratulanten überreicht, darunter die Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ), Katharina Luger vom AMS Wien und Marko Miloradović vom waff. Hanel-Torsch betonte die Notwendigkeit, gleiche Chancen für Mädchen und Buben in technischen Berufen zu schaffen – ein Punkt, der in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger wird. Darüber hinaus berichtete Martina Fürpass, die Geschäftsführerin des Vereins sprungbrett, von einem Anstieg der Bewerbungen für den amaZone-Award; in diesem Jahr haben sich insgesamt 76 Unternehmen beteiligt!
Neben Wien Energie wurden auch andere herausragende Unternehmen ausgezeichnet. In der Kategorie Kleinstunternehmen gewann Effenberg Holz Design Wohnen, während Liebert Elektrotechnik GmbH als Kleinunternehmen ausgezeichnet wurde. Das Volkstheater GmbH erhielt den Preis in der Kategorie Mittelunternehmen und Siemens Energy Austria GmbH wurde als Großunternehmen geehrt. Diese Vielfalt an Preisträgern zeigt, wie breit gefächert das Engagement für die Ausbildung junger Frauen in Technik und Handwerk ist.
Ein Blick in die Vergangenheit und Zukunft
Der amaZone-Award hat sich seit seiner ersten Verleihung vor 30 Jahren stetig weiterentwickelt. Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung von Vielfalt und Chancengleichheit. So ist es nicht verwunderlich, dass auch beim letzten Festakt im Mai 2025, bei dem der 29. amaZone-Award verliehen wurde, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál die Wichtigkeit der Chancengleichheit für Mädchen und Frauen in Wien betonte. Damals wurden fünf weitere Unternehmen ausgezeichnet, die sich für die Ausbildung junger Frauen in technischen Berufen stark machen. Das zeigt, dass das Thema nicht nur aktuell, sondern auch von dauerhafter Relevanz ist.
Insgesamt ist der amaZone-Award viel mehr als nur eine Auszeichnung; er ist ein Zeichen des Wandels. Unternehmen werden ermutigt, ihre Strukturen zu überdenken und den jungen Frauen in ihren Reihen die Türen zu öffnen. Die Stimmen der 60 jungen Frauen, die beim letzten Festakt für ihre Erfahrungen in „Männerdomänen“ gewürdigt wurden, hallen noch nach. Ihre Geschichten sind inspirierend und zeigen, dass der Weg in die Technik für viele weibliche Talente geebnet wird.
Wien Energie und all die anderen ausgezeichneten Unternehmen setzen sich dafür ein, dass die Zukunft der Technik und Handwerk vielfältiger wird. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält und noch mehr junge Frauen den Mut finden, ihren eigenen Weg in diesen spannenden Berufen zu gehen.
Für weiterführende Informationen zu den Preisträgern und dem amaZone-Award, schauen Sie gerne auf die Originalseite.
