In der Nacht auf Sonntag, den 3. Mai, wurde die Alauda Apotheke in Wien-Favoriten Opfer eines Einbruchs. Um etwa 4 Uhr schlugen die Täter die Auslage ein, um in das Geschäft zu gelangen. Angeblich waren insgesamt vier Personen an dem Vorfall beteiligt. Während ein Täter die Apotheke betrat und die Regale durchsuchte, warteten die anderen draußen. Ein Mitarbeiter, der im Nachtdienst war, überraschte den Eindringling, was schließlich zur Flucht aller Beteiligten führte. Laut einer Mitarbeiterin wurde „ein bisschen was“ entwendet, allerdings bleibt unklar, wie viel Geld oder Waren tatsächlich gestohlen wurden. Es gab glücklicherweise keine Verletzten, und das Team der Apotheke ist wohlauf.
Die beschädigte Auslage wurde provisorisch gesichert, und der Apothekenbetrieb läuft ohne größere Einschränkungen weiter. Die Polizei war schnell vor Ort und bestätigte, dass eine Sofortfahndung eingeleitet wurde. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen werden nun vom Landeskriminalamt Wien Süd geführt. Interessanterweise gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle im Bezirk, doch ein direkter Zusammenhang ist derzeit unklar. Weitere Informationen zu dem Vorfall können auf der Webseite von tara24.at nachgelesen werden.
Schwerer Raub in Wien-Liesing
Ein paar Tage zuvor, am 21. April 2026, ereignete sich ein schwerer Raub in einer Apotheke in Wien-Liesing. Hier bedrohte ein unbekannter Mann eine Angestellte mit einer Schusswaffe und nötigte sie zur Herausgabe von Bargeld aus den Kassen. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Fürst-Liechtenstein-Straße. Auch hier wurde eine Sofortfahndung eingeleitet, die leider ergebnislos blieb. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Wien im Bereich Raub übernommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und hat sogar Bilder des Tatverdächtigen veröffentlicht. Für sachdienliche Hinweise wurde eine Belohnung von 2.000 Euro ausgesetzt.
Die Personenbeschreibung des gesuchten Mannes ist ziemlich detailliert: Er ist etwa 175 cm groß, schlank und hat einen hellen Hauttyp. Bekleidet war er mit einer dunklen Baseballkappe, einem dunklen Trainingsanzug mit „PUMA“-Aufschrift, dunklen Schuhen und grauen Handschuhen. Um sein Gesicht zu verdecken, trug er eine weiße FFP2-Maske. Zusätzlich hatte er einen schwarzen Stoffbeutel mit der Aufschrift „CarlO“ bei sich und war mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe (vermutlich einer Pistole) bewaffnet. Hinweise können anonym an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33800 gegeben werden. Weitere Informationen sind auf der Webseite von polizeiticker.at zu finden.
Ein besorgniserregender Trend?
Die beiden Vorfälle werfen ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheitslage in Wien. Besonders im Hinblick auf die steigende Zahl von Überfällen auf Apotheken in der Stadt. Die Polizei und die Öffentlichkeit müssen wachsam bleiben, um solche Straftaten zu verhindern. Die aktuellen Vorfälle stehen möglicherweise im Zusammenhang mit einer erhöhten Kriminalität in den letzten Jahren, was viele Menschen in der Stadt besorgt. Auch die Apothekenbetreiber fragen sich, wie sie ihre Mitarbeiter und Kunden besser schützen können. Eine Diskussion über Sicherheitseinrichtungen und Maßnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen und Überfällen scheint dringend notwendig. Für weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen können Sie auch die Seite der Krone besuchen.