Wien-Favoriten, 4. Mai 2026 – Der Filmfonds Wien hat sich in den letzten Jahren als unverzichtbare Unterstützung für die lokale Filmbranche etabliert. Im Jahr 2025 wurden sage und schreibe 14,8 Millionen Euro an Fördergeldern vergeben. Damit hat der Fonds ein Rekordjahr hingelegt, denn insgesamt wurden 179 Projekte aus verschiedenen Bereichen wie Kinofilm, Fernsehfilm, Verwertung und Infrastruktur unterstützt. Das ist doch mal eine Ansage!

Besonders beeindruckend ist, dass für die Herstellung von Filmen 12,3 Millionen Euro zugesagt wurden – davon allein 10,1 Millionen Euro für Kinofilme. Aber das ist nicht alles: Über 2,5 Millionen Euro flossen in die Entwicklung, Vermarktung und Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes Wien. Das zeigt, wie ernst es dem Filmfonds ist, Wien als internationalen Hotspot für Filmproduktionen zu positionieren. Und der wirtschaftliche Effekt? Na, der beträgt 4,88 Euro für jeden geförderten Euro in der Wiener Filmbranche!

Vielfalt der Unterstützungen

Die Unterstützung kommt nicht von ungefähr. Der Filmfonds Wien hat klare Ziele: Stärkung Wiens als Film- und Medienstandort und als internationale Drehscheibe des Filmschaffens. Gefördert werden nicht nur Kinofilme, sondern auch Spiel- und Dokumentarfilme mit einer Mindestdauer von 70 Minuten sowie Kinderfilme mit mindestens 59 Minuten. Auch Fernsehfilme und -serien finden Platz in diesem bunten Portfolio.

Die Förderungen können ganz unterschiedlich ausfallen – von nicht rückzahlbaren Zuschüssen bis hin zu erfolgsbedingt rückzahlbaren Zuschüssen. Das klingt nach einem durchdachten System! Und nicht zu vergessen, die neue Nachwuchsförderschiene Talent LAB wurde 2025 eingeführt, um frischen Talenten die Möglichkeit zu geben, erste Produktionen zu realisieren.

Aufputzt is‘ und mehr

Ein Highlight aus dem Jahr 2025 war die Gery-Seidl-Komödie „Aufputzt is‘“, die fast 450.000 Kinobesuche verzeichnen konnte. Eine Zahl, die zuletzt vor 27 Jahren von einem österreichischen Film erreicht wurde! Das ist schon ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Herausforderungen die Branche zu bewältigen hat. Eine dieser Herausforderungen ist die Hoffnung auf die Einführung einer Zwangsabgabe für Streamingdienste, um mehr in heimische Produktionen zu investieren. Das ist ein heißes Thema, das immer wieder diskutiert wird.

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Der Filmfonds Wien unterstützt nun schon seit 25 Jahren die österreichische Filmbranche. Die kontinuierliche Steigerung der Fördermittel ist erfreulich, jedoch sind Rückflüsse aus geförderten Projekten in den letzten Jahren gesunken. 2024 lagen sie bei gerade mal 75.508 Euro, ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Und das bringt den wirtschaftlichen Nutzen der Förderung ins Wanken. Es gibt Diskussionen über die Effektivität der Filmförderung und mögliche Reformen – hier ist der Zug noch nicht abgefahren.

Die Zahlenkommunikation in den Jahresberichten ist manchmal etwas inkonsistent, was es schwierig macht, einen klaren Überblick über die tatsächlichen Erfolge zu bekommen. Aber trotzdem bleibt der Filmfonds ein wichtiger Akteur im österreichischen Filmschaffen. Man kann also gespannt sein, wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickeln wird. Vielleicht wird Wien bald noch mehr Filmperlen hervorbringen!