Heute ist der 26.05.2026. In der bunten Welt der Gärten in Österreich gibt es viel zu entdecken! Von naturnahen Oasen bis hin zu kunstvoll gestalteten Paradiesen – jeder Garten erzählt seine eigene Geschichte. In Mils, Tirol, öffnet Sabine Sladky-Meraner die Tür zu ihrem Naturgarten, der mit einem kleinen Bächlein, einem großen Schwimmteich und wilden Ecken begeistert. Hier leben viele Tiere, und der Gemüsegarten lädt dazu ein, die selbst angebauten Pflanzen zu kosten. Ein Ort der Ruhe und des Lebens, der jeden Besucher in seinen Bann zieht.
Ganz anders, aber ebenso charmant, ist der Terrassengarten von Isabella Konrad und Günther in Spittal an der Drau in Kärnten. Hier dreht sich alles um verträumte Plätze, die sowohl Mensch als auch Tier einladen, sich niederzulassen und die Natur zu genießen. Wasser ist auch hier ein zentrales Thema, und ökologisches Gärtnern steht hoch im Kurs. Ein Garten, der nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch eine Botschaft vermittelt.
Ökologische Gärten und ihre Wunder
In St. Marein im Mürztal, Steiermark, haben Ingrid und Alexander Moser einen Garten von stolzen 3.500 Quadratmetern angelegt. Ein Schwimmteich, umrahmt von einer prächtigen Rosenhecke, zieht alle Blicke auf sich. Kunst spielt hier eine zentrale Rolle und verleiht dem Garten eine besondere Atmosphäre. Das Zusammenspiel von Natur und Kreativität ist einfach faszinierend.
Ein weiteres Beispiel für harmonisches Gärtnern findet man bei Renate Brunner in Ried im Traunkreis, Oberösterreich. Ihre aufgeschütteten Hügel, üppig bepflanzt, schaffen einen natur- und tierfreundlichen Raum, der zum Verweilen einlädt. Gärten wie diese sind nicht nur eine Augenweide – sie bieten auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Bernd Hochwartner hat in Lichtenegg, Niederösterreich, sein asiatisch angehauchtes Gartenparadies erschaffen. Der Pavillon mit Ausblick und das große Glashaus sind perfekte Orte, um den stressigen Alltag hinter sich zu lassen. Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben, mit Regenwassersammlung und Steinmauern, die das Mikroklima verbessern. Ein Garten, der nicht nur schön, sondern auch klimaschonend ist.
Ein Paradies der Sinne
Wilhelmine Buxhofer verwöhnt im Mostviertel, Niederösterreich, mit einem Rosenparadies, das über 100 verschiedene Rosensorten und mehr als 100 essbare Pflanzen umfasst. Der Duft ist unwiderstehlich und zieht jeden in seinen Bann. Hier wird die Leidenschaft für Pflanzen spürbar, und die Sinne werden auf eine wunderbare Weise angeregt.
In Wien Floridsdorf haben Andrea Übinger und Martin Steurer einen Schaugarten auf 1,5 Hektar angelegt, in dem biologisches Gärtnern an erster Stelle steht. Naturholz wird zum Mulchen verwendet – das ist nicht nur nachhaltig, sondern sieht auch gut aus. Der Garten ist ein Beispiel dafür, wie man mit der Natur im Einklang leben kann.
Gaby Muhr in Premstätten, Steiermark, vereint historische und moderne Gartengestaltung in einem Garten, der als Kraftquelle dient. Hier kann man die Seele baumeln lassen und die Vielfalt der Natur genießen. Robert Lackner hingegen hat in Bad Deutsch-Altenburg, Niederösterreich, einen Klimawandel-Garten geschaffen, in dem mediterrane Pflanzen gedeihen. Palmen und Olivenbäume sorgen für ein ganzjährig attraktives Bild und benötigen kaum Bewässerung.
Last but not least, Eva und Willi Buchner haben in Loosdorf, Niederösterreich, einen verspielten Märchengarten gestaltet. Mit architektonischen Elementen wie Gartenhäuschen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten ist dieser Garten ein wahres Kleinod, das zum Träumen einlädt.
Schwimmteiche im Garten
Ein besonders spannendes Thema sind die ökologischen Schwimmteiche, die in vielen Gärten zu finden sind. Diese natürlichen Badeoasen verzichten auf chemische Zusätze wie Chlor und reinigen das Wasser durch Pflanzen und Mikroorganismen. Man spricht hier von einem naturnah gestalteten Badeteich, der sich selbst reinigt und ohne energieintensive Filtersysteme auskommt. Die Vorteile sind vielfältig: Chlorfreies Wasser ist schonend für Haut und Augen und das Badeerlebnis wird von einem natürlichen Duft begleitet – einfach herrlich!
Die technische Gestaltung umfasst zwei Hauptbereiche: die Schwimmbereich für Menschen und eine bepflanzte Regenerationszone. Pflanzen und Mikroorganismen filtern das Wasser und verhindern Algenwachstum. Ein ökologischer Schwimmteich ist somit nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Schaffung eines Lebensraumes für Tiere.
Insgesamt zeigen diese Gärten, wie vielfältig die Gartenkultur in Österreich ist. Ob romantische Plätze, nachhaltige Konzepte oder künstlerische Gestaltung – hier findet jeder sein persönliches Gartenparadies. Wer die Gelegenheit hat, diese Gärten zu besuchen, sollte sie unbedingt nutzen. Die Schönheit und der Frieden, die sie ausstrahlen, sind unbezahlbar. Für weitere Informationen kann man die Quelle hier nachlesen und sich inspirieren lassen.
