Am Leopoldauer Platz in Floridsdorf gibt es derzeit ein massives Problem mit großen Taubenschwärmen und einer Rattenproblematik, die zahlreiche Anwohner in Atem hält. Immer wieder berichten sie von Ärger und Ekel, denn die Situation hat sich in den letzten Monaten merklich verschärft. Bezirksvorsteher Georg Papai (SP) hat daraufhin einen Tauben- und Rattengipfel einberufen, um Lösungen zu finden. Der Grund für diese Plage? Eine Pensionistin, die regelmäßig im Karl-Seidl-Park Futter ausbringt – und zwar in einem Ausmaß, das in den letzten sechs Monaten regelrecht explodiert ist.

Es ist kaum zu fassen, aber die etwa 80-jährige Dame hat sich tatsächlich Speck und Mais per Lieferwagen anliefern lassen! Das Füttern hat nicht nur die Tauben angelockt, sondern auch die Ratten. Der Kot der Vögel sorgt für massive Verschmutzungen und weckt gesundheitliche Bedenken bei den Anrainern. Trotz bereits aufgestellter Rattenboxen bleibt der gewünschte Erfolg aus. Um die ungebetenen Gäste in Schach zu halten, wurde sogar ein 1,20 Meter hoher Zaun errichtet, der den Zugang zur Fütterungsstelle erschweren soll.

Maßnahmen gegen die Plage

Die Stadt hat die Wuebs Waste Watcher im Einsatz, um gegen das exzessive Füttern vorzugehen und Strafen zu verhängen. Weitere Rattenköderboxen wurden aufgestellt, und Anwohner packen mit an, um das Futter zu entfernen – eine Maßnahme, die die Annahme der Köderboxen verbessern soll. Die Taubenplage beschäftigt Floridsdorf bereits seit Jahren; ein Treffen zur Problemlösung gab es bereits 2019.

Obwohl in Wien kein generelles Taubenfütterungsverbot besteht, kann das Ausbringen von Futter als Verunreinigung gewertet werden. Dieser rechtliche Graubereich sorgt für zusätzliche Verwirrung und Frustration unter den Anwohnern.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch die Problematik der Stadttauben ist nicht nur ein lokales Phänomen. In vielen Städten kämpfen die Behörden mit ähnlichen Herausforderungen, bei denen das Füttern von Tauben oft zu einem Dilemma führt. Die Balance zwischen dem Schutz von Tieren und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Hygiene ist eine ständige Herausforderung. Einige Städte haben bereits striktere Regelungen eingeführt, um die Situation zu entschärfen. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf verschiedenen Plattformen, die sich mit dem Thema Stadttauben beschäftigen, wie hier.

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Am Leopoldauer Platz wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis eine nachhaltige Lösung gefunden wird. Die Anwohner hoffen inständig, dass die Maßnahmen fruchten und sie bald wieder entspannter durch ihren Stadtteil spazieren können – ohne die ständigen Begleiter in Form von Tauben und Ratten. Denn so ein Spaziergang sollte ja eigentlich etwas Angenehmes sein!

Für weitere Informationen zu den Hintergründen der Taubenproblematik und den Bemühungen der Stadt, diese zu lösen, können Sie auch hier nachlesen.

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