Heute ist der 30.04.2026 und in der Wiener Stadtlandschaft gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Süßwaren. Manner, die traditionsreiche Marke, die man in Österreich nicht mehr wegdenken kann, setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat seine Logistikflotte umgerüstet und bringt nun den ersten LKW, der ohne fossile Kraftstoffe auskommt, auf die Straßen. Ja, genau! Das ist kein Scherz. Der neue vollelektrische LKW ist nicht nur ein technisches Wunderwerk, sondern kommt auch im auffälligen rosa Design daher – ganz nach Manner-Art!
Besonders interessant ist die Tatsache, dass das Traditionswerk in Hernals bereits jetzt Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität implementiert hat. In Wien-Hernals wird die Abwärme der Waffelproduktion genutzt, um die eigene Energieeffizienz zu steigern. Dieser innovative Ansatz könnte Schule machen. Der E-LKW ist vor allem zwischen den Werken in Wien und Wolkersdorf im Einsatz und transportiert Rohstoffe wie Nougat- und Schokoladenmasse. Manner CEO Dieter Messner hat sich klar positioniert und betont, dass technologische Innovation und Verantwortung in der Wertschöpfungskette Hand in Hand gehen müssen.
Ein Schritt in die grüne Zukunft
Das Unternehmen verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: In den nächsten fünf Jahren sollen rund 120 Tonnen CO2 eingespart werden. Diese Transformation wird durch eine Förderung von 172.000 Euro des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt. Der E-LKW wird überwiegend mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben, einschließlich Grünstrom und der eigenen Photovoltaikanlage in Wolkersdorf. Ein klarer Beitrag zur regionalen, nachhaltigen Energieversorgung! Es ist beeindruckend zu sehen, wie Manner mit gutem Beispiel vorangeht und sich für die Umwelt stark macht.
Doch Manner ist nicht allein in diesem Bestreben. Der Güterverkehr insgesamt steht vor enormen Herausforderungen. In Deutschland verursacht er etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor. Von 1991 bis 2022 stieg der Güterverkehr um rund 75 %, während der Personenverkehr nur um 22 % zulegte. Ohne Maßnahmen könnte die Verkehrsleistung des Güterverkehrs bis 2051 um 46 % im Vergleich zu 2019 zunehmen. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, fordert daher eine Verkehrswende, um die Klimaziele zu erreichen.
Maßnahmen für eine umweltfreundliche Zukunft
Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre veröffentlicht, die eine Vision für einen umweltschonenden Güterverkehr bis 2045 skizziert. Über 70 Maßnahmen wurden erarbeitet, um die Elektrifizierung und Verlagerung im Güterverkehr zu fördern. Dabei sind batterieelektrische Antriebe und erneuerbare Kraftstoffe im internationalen Verkehr nur einige der Ansätze, die verfolgt werden. Effizienzsteigerungen sollen auch durch die Verlagerung von Transporten von Lkw auf Schienen und Schiffe erreicht werden. Der Schienentransport ist bereits überwiegend elektrifiziert, aber es besteht noch viel Potenzial zur Optimierung.
Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Verkehrsplanung in Städten. Hier muss der Güterverkehr stärker berücksichtigt werden, um die Lebensqualität der Bürger zu steigern. Digitale Lösungen und nachhaltige Warenangebote sind ebenfalls wichtige Schritte, um den Güterverkehr zu reduzieren. Die Vision des Umweltbundesamtes wurde in Zusammenarbeit mit vielen Stakeholdern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erarbeitet und wird im Juni 2024 auf dem UBA-Forum „mobil & nachhaltig“ vorgestellt.
Manner und die Herausforderungen im Güterverkehr – das sind zwei Seiten derselben Medaille. Während Manner mit konkreten Maßnahmen und einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit vorangeht, müssen auch andere Akteure ihren Teil beitragen. Nur gemeinsam wird es gelingen, die Klimaziele zu erreichen und eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen. Wer weiß, vielleicht fährt bald ein rosa LKW durch ganz Österreich und bringt die Botschaft der Nachhaltigkeit mit sich. Das wäre doch echt genial, oder?