Im Herzen von Wien-Hernals tut sich etwas. Der Platz vor der Volksschule Kindermanngasse wird umgestaltet und das ist eine echt gute Nachricht für die Schulkinder und ihre Eltern! Wenn man bedenkt, dass die Kindermanngasse wenig Verkehr hat, ist das eine willkommene Erleichterung. Hier können die Kleinen sicherer zur Schule kommen, während die Erwachsenen sich weniger Sorgen um den Verkehr machen müssen.

Ein großes Problem waren die hohen Sträucher am Schuleingang. Die wurden nicht nur als Versteck genutzt, sondern auch als Ort für… naja, sagen wir mal, nicht unbedingt akzeptable „Toilettenbesuche“. Bezirksrätin Cornelia Amon-Konrath von den Neos hat da einen Antrag auf Rodung der Sträucher gestellt, und das hat die Bezirksvertretung einstimmig angenommen. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung! Die Bildungsdirektion für Wien unterstützt solche kinderfreundlichen und sicheren Schulumgebungen, betont aber, dass die Verantwortung beim Bezirk liegt. Und genau hier setzt die Maßnahme an, die im September von der MA 42 – Wiener Stadtgärten umgesetzt wird.

Neuer Look für den Schulvorplatz

Statt der Sträucher werden in Zukunft niedrigere Beete mit bunten Blumen angelegt, die sogar die Vogelwelt berücksichtigen. Das klingt doch nach einem viel freundlichere Bild, oder? Zudem wird auch die Beleuchtung am Schulvorplatz verbessert. Die MA33 – Wien leuchtet hat sich vorgenommen, im Sommer 2026 neue LED-Leuchten zu installieren. Nach dem Lampentausch wird es sogar einen Lokalaugenschein mit Lichtmessung geben, um zu prüfen, ob eventuell noch zusätzliche Beleuchtung nötig ist. Das zeigt, dass hier wirklich an eine sichere und einladende Umgebung gedacht wird.

Aber das ist noch nicht alles! Die Umgestaltung des Vorplatzes ist Teil eines größeren Trends, bei dem Stadtplanung und Bildung Hand in Hand gehen. Immer mehr Schulen in Österreich integrieren Stadtplanung in ihren Unterricht. Über 200 Pilotprojekte zur Stadtplanung wurden in Schulen umgesetzt, was zeigt, wie wichtig es ist, dass Schüler lernen, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Sie arbeiten an kreativen Lösungen für ihre Gemeinden und lernen dabei, was nachhaltige Entwicklung und soziale Gerechtigkeit wirklich bedeuten.

Schüler als Stadtplaner von morgen

Das Lernen wird durch interaktive Workshops zur Gemeindeplanung bereichert. Hier können Schüler nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erfahren, wie Stadtplanung funktioniert. Sie erarbeiten nachhaltige Konzepte, präsentieren diese und stärken so ihre Kommunikationsfähigkeit. Das ist nicht nur wichtig für ihre schulische Laufbahn, sondern bereitet sie auch auf eine Zukunft vor, in der sie komplexe Probleme lösen müssen.

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Außerdem wird der Umgang mit digitalen Planungstools wie CAD-Software und GIS-Systemen immer wichtiger. Die Schüler lernen, wie man virtuelle 3D-Modelle erstellt und geografische Daten analysiert. Das sind Fähigkeiten, die in der modernen Stadtplanung immer gefragter werden. Und das ist gut so, denn nur durch eine aktive Mitgestaltung können zukünftige Generationen die Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit bewältigen.

Insgesamt zeigt die Umgestaltung des Vorplatzes an der Volksschule Kindermanngasse, wie wichtig es ist, dass Kinder in eine sichere und kreative Umgebung eintauchen können. Und durch die Integration von Stadtplanung in den Schulalltag wird nicht nur die eigene Umgebung aufgewertet, sondern auch ein Bewusstsein für die Gestaltung urbaner Räume geschaffen. Das ist ein Gewinn für alle!

Wenn Sie mehr über die Hintergründe der Stadtplanung als Schulprojekt erfahren möchten, können Sie sich hier informieren: Stadtplanung als Schulprojekt – Praxisnahes Lernen.