Heute ist der 20.06.2026 und viele Wiener Autofahrer fragen sich, wo sie heute mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen müssen. Aktuell gibt es nur einen bestätigten Blitzerstandort in Wien: auf der A23 in der Leopoldstadt. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Die Polizei hat jedoch angekündigt, dass temporäre Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet möglich sind. Die letzte Aktualisierung zu den Blitzerstandorten fand am 20. Juni 2026 um 14:22 Uhr statt, also sozusagen frisch vom Pressetisch!

Es ist allgemein bekannt, dass der Straßenverkehr ständig überwacht wird. Die Bußgelder sind je nach Geschwindigkeitsüberschreitung unterschiedlich hoch. Innerorts kann man bei einem Tempoverstoß von bis zu 20 km/h mit einer Strafe von 30 bis 60 Euro rechnen, während bei Überschreitungen von mehr als 40 km/h die Bußgelder von 300 bis hin zu 5000 Euro reichen können. Außerorts sind die Strafen ähnlich gestaffelt, und auch auf der Autobahn gibt es spezifische Regelungen. Hier kann man bei einer Überschreitung von bis zu 20 km/h mit 30 bis 45 Euro rechnen. Die genaue Strafe hängt auch von der Art der Verfolgung ab, ob durch ein Organmandat oder eine Anonymverfügung.

Radarboxen für mehr Sicherheit

Der ÖAMTC betont, dass Radarboxen an gefährlichen Stellen positioniert werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Diese neuen Geräte nutzen Lasermessung und sind optisch kaum von den herkömmlichen Geräten zu unterscheiden. Die Messtoleranz ist dabei ein wichtiger Punkt: Unter 100 km/h liegt sie bei 3 km/h, über 100 km/h beträgt sie 3 % der Geschwindigkeit. Auch wenn die Straftoleranz nicht einheitlich geregelt ist, wird sie vor allem an unfallträchtigen Stellen und Orten mit hohem Verkehrsaufkommen eingesetzt.

Einige bekannte Standorte für Blitzer in Wien sind der Innere Währinger Gürtel in Höhe der Einfahrt zum AKH, die Südost-Tangente (A23), die Hanssonkurve Richtung Norden vor dem Verteilerkreis, die Floridsdorfer Brücke sowie die Kagraner Brücke an der Wagramer Straße. Die Polizei setzt dabei auf ein mobiles Konzept, das mit ständigen Standortwechseln der Radarboxen arbeitet, um die Autofahrer zu überraschen und somit die Geschwindigkeitsübertretungen zu minimieren.

Technische Hintergründe der Geschwindigkeitsmessung

Die Tempolimits sind nicht nur willkürlich gesetzt; sie dienen der Verkehrssicherheit. Wo genau geblitzt werden darf, ist in klaren Richtlinien festgelegt. In Österreich ist es sogar erlaubt, bei Regen, Glätte oder nachts zu blitzen – kein sichtbarer Blitz ist erforderlich. Geschwindigkeitsmessungen können auch in Kurven stattfinden. In Deutschland kommen verschiedene Messverfahren zum Einsatz, darunter Lasermessungen und Radarmessungen. Bei der Lasermessung werden Laserstrahlen ausgesendet und die Geschwindigkeit durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt, während Radarmessungen auf dem Doppler-Effekt basieren.

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Alle Messverfahren müssen technisch geprüft und zugelassen werden, was bedeutet, dass Hersteller eine Konformitätserklärung bei einer anerkannten Prüfungsstelle einreichen müssen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es im Einzelfall Zweifel an der Richtigkeit einer Messung gibt. In der Regel müssen jedoch Mindestabstände zwischen den Verkehrszeichen und der Messanlage von 150 bis 200 Metern eingehalten werden – Ausnahmen sind natürlich möglich.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Verkehrsüberwachung in Wien darauf abzielt, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Ob mit fest installierten Geräten oder mobilen Blitzer-Konzepten – das Ziel bleibt, Geschwindigkeitsübertretungen zu minimieren und damit nicht nur die Sicherheit der Autofahrer, sondern auch aller anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Also, passt auf euch und andere auf – und haltet euch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen!

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