Die Familie des 83-jährigen Peter Zorzi aus Wien-Hietzing ist in großer Sorge. Seit Sonntag wird der demenzkranke Mann vermisst. Er verließ seine Wohnung ohne Handy, Schlüssel und Jacke, was die Suche nach ihm zu einer noch größeren Herausforderung macht. Seine Angehörigen sind verzweifelt, denn Peter könnte ohne Wasser, Geld oder Ausweis unterwegs sein. Die Tochter des pensionierten Herrn berichtet, dass sie und ihre Schwester regelmäßig nach ihm sehen, um sicherzustellen, dass es ihm gut geht. Doch bei einem Besuch am Sonntag war er plötzlich verschwunden.

Ein GPS-Tracker, den Peter an seinen Schlüsseln hatte, zeigte zunächst seinen Standort. Doch der Pensionist bewegte sich in einer unbekannten Gegend. Später beobachtete seine Tochter, wie er orientierungslos im Bereich der Thaliastraße umherirrte. Die Situation eskalierte weiter, als die Schwester nur sein Handy, seine Jacke und seinen Schlüssel an einer Straßenbahnhaltestelle fand. „Das macht uns einfach nur fertig“, erklärt die Tochter, „wir wissen nicht, wo er sein könnte.“ Laut dem letzten Bericht trug Peter vermutlich eine dunkelblaue Jeans, weiße Leder-Sneaker ohne Aufdruck und ein braun-weiß gestreiftes Polo-Shirt der Marke Timberland. Möglicherweise hatte er auch einen Pullover dabei.

Polizeiliche Hilfe und Suchaktionen

Die Polizei hat bereits eine Abgängigkeitsmeldung veröffentlicht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Jeder, der etwas gesehen hat, sollte sich umgehend an jede Polizeidienststelle oder den Notruf 133 wenden. In solchen Fällen ist schnelles Handeln wichtig, um die Chancen auf eine positive Auffindung zu erhöhen.

Für viele Angehörige von Menschen mit Demenz ist es ein Albtraum, dass ihre Lieben plötzlich verschwinden. Daher rücken Technologien wie GPS-Tracker immer mehr in den Fokus. Diese kleinen Sender, die oft in Form von Armbändern oder Schlüsselanhängern getragen werden, können den Standort der Person in Echtzeit übermitteln. Angehörige haben so die Möglichkeit, über eine App auf dem Smartphone den Standort der Person mit Demenz zu verfolgen. Das fördert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern gibt den Angehörigen auch ein Stück Sicherheit zurück.

Technologische Unterstützung für Angehörige

GPS-Tracker sind speziell für Menschen mit Demenz entwickelt worden, die körperlich mobil sind, aber Schwierigkeiten mit der Orientierung haben. Sie sind sowohl für die häusliche Pflege als auch für Pflegeheime und betreutes Wohnen geeignet. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, diese Tracker mit einem Notruf-System zu koppeln. Oft verfügen sie auch über eine Geofencing-Funktion, die es ermöglicht, einen virtuellen Sicherheitsbereich festzulegen. Wenn die Person diesen Bereich verlässt, wird ein Alarm ausgelöst. Das klingt doch vielversprechend, oder?

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Die Nutzung eines GPS-Trackers ist jedoch nur mit der Zustimmung der betroffenen Person oder eines rechtlichen Vertreters erlaubt. Es wird empfohlen, die Nutzung eines solchen Geräts frühzeitig zu klären, solange die Person noch geschäftsfähig ist. Egal, ob in einem Pflegeheim oder zu Hause – diese Technologie könnte für viele Familien eine große Erleichterung darstellen.

Wir hoffen sehr, dass Peter Zorzi bald gefunden wird und seine Familie wieder in die Arme schließen kann. Sollte jemand Informationen haben, zögert bitte nicht, die Polizei zu kontaktieren. In Zeiten wie diesen ist jede Hilfe wertvoll.

Weitere Informationen zu GPS-Trackern für Menschen mit Demenz finden Sie unter diesem Link.