In Wien brodelt es: Ein hitziger Polit-Streit rund um den Donaukanal und die umstrittene Stadtstraße sorgt für mächtig Zündstoff. Die SPÖ, unter Führung von Spitzenpolitikern wie Ulli Sima und Bürgermeister Ludwig, steht in der Kritik. Schon während ihrer Zeit als Umweltstadträtin von 2004 bis 2015 trug Sima die Verantwortung für den Donaukanal, der jetzt als „Dreck, Drogen & Kriminalität“-Zentrum verschrien ist. Toni Mahdalik von der FPÖ kritisiert die jahrelange Untätigkeit und wirft der SPÖ vor, nun Wunderdinge für das Viertel versprechen zu wollen, nachdem sie selbst über zwei Jahrzehnte zur Verwahrlosung beigetragen hat, wie ots.at berichtete.

Während die SPÖ mit bunten Plänen für die Wahl wirbt, betont Sima, dass aktuell die Verhandlungen zur Stadtstraße keinen Einfluss auf die Bauarbeiten haben. „Wir geben dreimal mehr Geld für den öffentlichen Verkehr aus als für Straßen“, stellt sie klar und hofft auf bessere Bedingungen für Radfahrer, insbesondere durch das Parkpickerl, das mehr Raum schaffen soll. Doch auch die Räumung eines Protestcamps Anfang Februar hat Spannungen erzeugt, da sie als harsche Maßnahme gegen kritische Stimmen wahrgenommen wird. Die Frage bleibt, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Wiener Bevölkerung von den laufenden Projekten zu überzeugen, wie derStandard berichtete.

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