Heute ist der 26.06.2026, und das Café „Tagsüber“ in der Kupkagasse 2 in der Josefstadt steht im Mittelpunkt eines Konkursverfahrens. Der Betreiber, Ersoy Aktas, sieht sich einem schwierigen finanziellen Schicksal gegenüber. Laut Berichten wurde am Handelsgericht Wien das Konkursverfahren über sein Vermögen eröffnet (Aktenzeichen: 28 S 84/26w). Hierbei handelt es sich um eine bedauerliche Entwicklung, die nicht nur den Unternehmer, sondern auch die rund 12 Mitarbeiter betrifft, die überwiegend geringfügig beschäftigt sind.

Das Café ist seit Dezember 2019 in Betrieb und hat sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Frühstück und kleinere Mittagsgerichte entwickelt. Mit etwa 40 Sitzplätzen im Innen- und Außenbereich konnte das „Tagsüber“ eine treue Kundschaft gewinnen. Bisher belaufen sich die angemeldeten Forderungen auf etwa 44.450 Euro, was die Situation zusätzlich angespannt. Gehälter wurden bis einschließlich Mai 2026 vollständig bezahlt, doch die persönlichen Probleme des Unternehmers führten zu organisatorischen Schwierigkeiten, die letztlich zu Zahlungsrückständen gegenüber Behörden und Sozialversicherungsträgern führten.

Insolvenzursachen und Zukunftsaussichten

Die Insolvenzursachen sind vielschichtig. Die persönlichen Herausforderungen von Ersoy Aktas haben sich als hinderlich für die administrative und organisatorische Führung des Betriebs erwiesen. Doch es gibt Hoffnung: Aktas plant, das Unternehmen fortzuführen und einen Sanierungsplan vorzulegen. Mit einer angestrebten Quote von bis zu 100 Prozent für die Gläubiger möchte er die Situation stabilisieren. Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bietet Unterstützung für Gläubiger an, um ihre Forderungen beim Konkursgericht anzumelden.

Ein weiterer Blick auf die Verfahrensdaten zeigt, dass das Insolvenzverfahren am 10. Juni 2026 eröffnet wurde, und die Anmeldefrist für Forderungen bis zum 6. August 2026 reicht. Die Prüfungstagsatzung ist für den 20. August 2026 angesetzt. Dies gibt allen Beteiligten etwas Zeit, um sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Vermögenswerte des Unternehmens bestehen aus der Betriebsausstattung des Kaffeehauses und den laufenden Einnahmen, die momentan weiterfließen.

In einer Zeit, in der viele Unternehmen mit ähnlichen Problemen kämpfen, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation für Ersoy Aktas und sein Café „Tagsüber“ entwickeln wird. Ob es ihm gelingt, das Ruder herumzureißen und die Gläubiger zufrieden zu stellen, steht noch in den Sternen. Die Gemeinschaft in der Josefstadt wird die Entwicklungen mit großem Interesse verfolgen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.