Heute ist der 2.07.2026 und in der Josefstadt gibt es spannende Neuigkeiten. Die vierte Runde des Wiener Klimateams wurde im Rathaus abgeschlossen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus über 850 eingereichten Ideen wurden 15 Projekte ausgewählt, die darauf abzielen, die Lebensqualität in den Bezirken Josefstadt und Penzing nachhaltig zu verbessern. Es war ein aufregender Prozess, in dem Bürgerjurys die Umsetzung der Projekte entschieden haben. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hob dabei die Bedeutung der Mitgestaltung durch die Bevölkerung hervor. Das ist doch mal ein tolles Beispiel für Bürgerbeteiligung!

In der Josefstadt wurden aus 222 Ideen acht Projekte ausgewählt, die mit einem Budget von rund 500.000 Euro umgesetzt werden. Eines der zentralen Projekte ist das „Grüne Foyer der Musikschule Skodagasse“, das eine Aufwertung der verkehrsbelasteten Straße vorsieht. Geplant sind ein verbreiterter Gehsteig, fünf großkronige Bäume, zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie mehr Beschattung und Aufenthaltsqualität. Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) machte auf den geringen Grünanteil von nur 1,9 Prozent in der Josefstadt aufmerksam. Das ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Planung dieser Projekte berücksichtigt werden muss.

Projekte in Penzing und Bürgerengagement

In Penzing stehen sieben Projekte auf der Liste, die mit einem Budget von rund zwei Millionen Euro realisiert werden sollen. Eines der größten Vorhaben betrifft den Feilplatz, der durch Entsiegelung und zusätzliche Bepflanzung attraktiver gestaltet werden soll. Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (SPÖ) lobte das Klimateam als großartiges Projekt und freute sich über die gelungene Verteilung der Projekte im Bezirk. Es ist schön zu sehen, wie lokale Initiativen, Vereine und Unternehmen hierbei als Multiplikatoren fungieren.

Die Klubobfrau der Neos Wien, Selma Arapovic, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung und die Verbesserung des Mikroklimas. Die Bürgerjurymitglieder, wie etwa Alexandra Eichler aus Penzing, beschrieben den Beteiligungsprozess als lehrreich und spannend. Solche Projekte sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern bringen auch die Menschen zusammen und fördern das Gemeinschaftsgefühl.

Ausblick auf zukünftige Ideen

Doch es geht weiter! Bis April 2025 werden die eingereichten Ideen in Projekt-Werkstätten mit Wienerinnen und Stadt-Expertinnen weiterentwickelt. Im Mai 2025 wird erneut eine Bürgerinnen-Jury die Projekte zur Umsetzung in der Josefstadt auswählen. Themen wie erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und klimafreundliche Mobilität stehen dabei im Fokus. Außerdem können Bürgerinnen ihre Ideen vom 10. September bis 10. Oktober 2025 einreichen – sei es per Post oder online. Das alles zeigt, dass Wien auf einem guten Weg ist, umweltfreundlicher und lebenswerter zu werden.

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Die Präsentation der ausgewählten Projekte ist für Anfang Juli 2026 geplant, und die Umsetzung soll innerhalb von drei Jahren erfolgen. Ein spannender Prozess, der zeigt, wie wichtig es ist, dass die Stimmen der Bürgerinnen gehört werden. Unterstützung kommt auch von drei Bezirksbotschafterinnen: Leni Swoboda, Julian le Play und Veronika Pawel, die das Ganze zusätzlich ankurbeln. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Projekte entwickeln und welche neuen Ideen die Bürger*innen einbringen werden. Die Vorfreude auf das, was kommt, ist jedenfalls groß!

Für weitere Informationen zu diesen Entwicklungen kann die vollständige Quelle auf MeinBezirk nachgelesen werden.

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