In der Arenberggasse 4 in Wien-Landstraße hat sich ein kleines Wunder vollzogen: Die erste serielle Sanierung Österreichs ist nun abgeschlossen! Das verantwortliche Unternehmen Renowate hat es geschafft, die Fassade des Altbaus schnell und nachhaltig zu erneuern, indem vorab gefertigte Bauteile verwendet wurden. Ein innovativer Ansatz, der nicht nur die Bauzeit verkürzt, sondern auch die Umwelt schont. Bei der Baustellenbesichtigung im November 2025 waren hochkarätige Gäste anwesend, darunter Vizekanzler Andreas Bablar, Bundesminister für Innovation Peter Hanke, Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger.

Die Sanierung des Altbaus war nicht nur ein Bauprojekt; sie stellt einen Meilenstein in der Energiewende dar. Der Heizwärmebedarf wurde um beeindruckende 85 Prozent gesenkt! Und das Beste: Die 24 Haushalte konnten während der gesamten Bauzeit in ihren Wohnungen bleiben. Ein echter Pluspunkt für die Mieter, die so nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wurden. Das Projekt hat sogar eine Nominierung für den „Trigos“ in der Kategorie „Klimaschutz“ erhalten. Die Preisverleihung steht im Oktober an – da kann man nur hoffen, dass die verdiente Anerkennung auch kommt!

Ein Konzept für die Zukunft

Das Konzept hinter dieser Art der Sanierung soll nicht nur die Wohnqualität erhöhen, sondern auch die Energiewende im Gebäudebestand erleichtern. Die Wohnungen sind nun resilienter gegen die Kälte im Winter und die Überhitzung im Sommer. Außerdem ist die Bauteilaktivierung clever in die Fassadenteile integriert, was die Effizienz weiter steigert. Man könnte sagen, dass hier ein neues Kapitel im Bereich der Sanierung aufgeschlagen wurde.

Doch was genau steckt hinter der seriellen Sanierung? Ein unabhängiges Kompetenzzentrum für serielle Sanierung wurde bereits 2017 gegründet, um den Markt für solche Lösungen im Gebäudebestand aufzubauen. Unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, verfolgt die Initiative das Ziel, klimaneutrale Standards zu erreichen. Die serielle Sanierung basiert auf digitalisierten Bauprozessen und vorgefertigten Elementen wie Fassaden und PV-Dächern.

Ein Vorbild für viele

Der Erfolg in der Arenberggasse könnte als Vorbild für viele andere Stadtteile dienen. Die Marktentwicklung zeigt bereits positive Ergebnisse mit über 400 Unternehmen, die sich aktiv am Vorreiternetzwerk beteiligen. Bis 2024 sollen rund 70 Projekte fertiggestellt werden, darunter Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser. Es ist erfreulich zu sehen, wie die Energiesprong-Initiative, die sogar den World Habitat Award erhielt, neue Wege geht und das Klimaziel in den Fokus rückt.

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Insgesamt ist es spannend zu beobachten, wie solche Projekte den Wohnungsbau revolutionieren könnten. Die Kombination aus Nachhaltigkeit, Innovation und sozialer Verantwortung macht die serielle Sanierung zu einem Trend, den man nicht ignorieren kann. In Zeiten, in denen der Klimaschutz immer wichtiger wird, zeigt die abgeschlossene Sanierung in der Arenberggasse, dass es auch anders geht!

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