Neues Apartmenthotel von Habyt eröffnet im Nordbahnviertel Wien
Ein neuer Wind weht durch das Nordbahnviertel in Wien-Leopoldstadt: Ab August 2023 eröffnet der europäische Anbieter für Apartments, „Habyt“, sein erstes Apartmenthotel in der Bruno-Marek-Allee 26. Mit insgesamt 319 Zimmern, die für kurze und lange Aufenthalte ausgelegt sind, richtet sich das Hotel vor allem an Geschäftsreisende – eine kluge Entscheidung, bedenkt man die Nähe zu Kongresszentren und Unternehmensstandorten. Aber das ist noch nicht alles!
Die Studios und Apartments variieren in der Größe von 21 bis 39 Quadratmetern und sind mit allem ausgestattet, was man für einen angenehmen Aufenthalt braucht: Küchen, Schreibtische, funktionale Arbeitsbereiche und schnelles Internet. Darüber hinaus plant Habyt, im Erdgeschoss eine Gastronomie zu eröffnen, die im Herbst 2023 ihre Tore öffnet. Wer nach einem langen Arbeitstag entspannen möchte, findet im Wellnessbereich mit Sauna und Fitnessstudio die ideale Umgebung dafür. Außerdem gibt es Coworking-Bereiche, Wäscheservice, Parkmöglichkeiten und sogar die Erlaubnis für Haustiere – ein echter Pluspunkt für viele Reisende.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein spannender Aspekt, der das neue Apartmenthotel von Habyt auszeichnet, ist das ressourcenschonende Baukonzept, das im Mai 2023 von der Strabag Real Estate übernommen wurde. Das Gebäude wurde mit CO₂-optimiertem Beton errichtet, der 47 % weniger Kohlendioxid im Vergleich zu herkömmlichen Materialien ausstößt. Die Fassade und das Dach sind begrünt, was nicht nur gut aussieht, sondern auch zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt. Innenwände und Fenster wurden mit Schafwollstopfschnüren isoliert, die nicht nur Feuchtigkeit regulieren, sondern auch Schadstoffe aus der Luft filtern. Reinhard Hoch, der Projektleiter, hebt hervor, wie wichtig es ist, ressourcenschonende Bauweisen in großvolumigen gewerblichen Projekten umzusetzen.
Die Aufenthaltsdauer in den Apartments reicht von einer Nacht bis zu mehreren Monaten. Das Konzept kombiniert private Wohneinheiten mit öffentlichen Bereichen, was nicht nur für Flexibilität sorgt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Diese Art des Wohnens – Co-Living genannt – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Anfänglich eher für Studierende und Expats gedacht, hat sich das Modell mittlerweile zu einer nachhaltigen Wohnkultur entwickelt, die auch in Großstädten wie Wien an Bedeutung gewinnt.
Co-Living als Trend
Co-Living bedeutet, dass Bewohner Küchen, Arbeitsräume und Freizeitbereiche teilen, während sie gleichzeitig ihre privaten Rückzugsräume haben. Diese gemeinschaftliche Lebensweise fördert nicht nur soziale Kontakte, sondern spart auch Ressourcen. Die Betreiber kümmern sich um Reinigung, WLAN, Strom und Instandhaltung – alles inklusive in der Pauschalmiete. Ein weiteres Plus: Die Flexibilität bei den Mietverträgen, die oft kurzfristig sind, ermöglicht es den Bewohnern, schnell auf sich ändernde Lebensumstände zu reagieren.
Die Nachfrage nach solchen Wohnformen wächst, nicht zuletzt wegen steigender Mieten und begrenztem Wohnraum. Co-Living könnte wirklich der zentrale Baustein der städtischen Zukunft werden, insbesondere in Zeiten, in denen urbanes Leben an Bedeutung gewinnt. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Konzept in Wien entwickeln wird, besonders mit der Eröffnung des neuen Habyt Apartmenthotels. Um mehr über die bevorstehende Eröffnung zu erfahren oder um Buchungen vorzunehmen, kann man sich direkt auf der Internetpräsenz der Marke informieren – die ersten Schritte in eine neue Wohnwelt sind bereits gesetzt!
Für weitere Informationen und Details zu diesem spannenden Projekt, werfen Sie einen Blick auf die Quelle: meinbezirk.at oder erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Aspekte des Baus hier: tageskarte.io.
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