Heute ist der 22.06.2026 und in Wien-Leopoldstadt brodelt es. Die Bezirksvertretung hat sich in letzter Zeit intensiv mit Anliegen der Anwohner:innen beschäftigt. Besonders im Fokus stehen der Volkertmarkt, die Verkehrssicherheit, Mülllösungen und die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum. Das klingt nach viel, ist aber auch nötig, denn viele Stimmen aus der Nachbarschaft fordern Veränderungen.

Der Volkertmarkt ist ein zentraler Punkt, wenn es um die Lebensqualität in der Umgebung geht. Eine Umfrage unter den Anwohner:innen hat viele Wünsche ans Licht gebracht. So stehen bessere Rad-Infrastruktur und sichere Abstellplätze ganz oben auf der Liste. Die Idee einer WienMobil-Station zur Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist ebenfalls ein heiß diskutiertes Thema. Das Ziel: Der Volkertmarkt soll gut erreichbar sein und einladend wirken, damit die Menschen gerne dort verweilen. Ein schöner Platz im Grätzl kann Wunder wirken!

Verkehrssicherheit und Sauberkeit

Verkehrssicherheit ist ein weiteres großes Thema. Schließlich möchte niemand beim Überqueren der Straße Angst haben. Geplante Maßnahmen wie sichere Übergänge, mehr Tempo-30-Zonen und eine „Fair-im-Verkehr“-Kampagne sollen helfen, die Sicherheit für Fußgänger, E-Scooter- und Radfahrer zu erhöhen. Für alle Altersgruppen sollen sichere Wege in der Leopoldstadt geschaffen werden. Das klingt doch nach einem vernünftigen Plan, oder?

Ein weiteres Anliegen vieler Bewohner:innen ist die Sauberkeit in ihrem Bezirk. Der Einsatz für eine bessere Positionierung der Sammelcontainer könnte hier einen Unterschied machen. Schließlich will man in einem gepflegten öffentlichen Raum leben, wo Müllentsorgung nicht zum Kampf wird. Mit ein bisschen Engagement lässt sich auch hier viel erreichen.

Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum

Die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum ist ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt ist. Die Bezirksvertretung plant die Fortsetzung der Beleuchtungsoffensive, beispielsweise in der Jungstraße. Ziel ist es, das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern. Dennoch wurde der Vorschlag für einen Walk of Fem nicht angenommen. Aber keine Sorge, die Idee wird weiterentwickelt. Das zeigt, dass trotz Rückschlägen ein Wille zur Veränderung besteht.

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Um das Thema Sicherheit weiter zu beleuchten, lohnt sich ein Blick über die Grenzen. Die Aktionswoche Alkohol, die vom 13. bis 21. Juni 2026 stattfindet, wird von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen organisiert. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) warnt eindringlich vor den Risiken alkoholbedingter Verkehrsunfälle. Im Jahr 2025 gab es in Deutschland rund 34.300 Alkoholunfälle, bei denen leider 166 Menschen getötet wurden. Die Zahlen sind alarmierend: Alle 15 Minuten passiert ein Alkoholunfall, alle zwei Stunden gibt es eine schwere Verletzung und alle zwei Tage kommt es zu einem Todesfall. Das zeigt, wie wichtig Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind.

Mehr Sicherheit für Frauen

Ein Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum. Die Kampagne „AnsichtsSache“ der Polizeilichen Kriminalprävention möchte genau hier ansetzen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und weiteren Partnern ins Leben gerufen. Es ist kein Geheimnis: Das Sicherheitsgefühl vieler Frauen sinkt bei Dunkelheit erheblich. Daher wurden Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit entwickelt und ein Online-Tool mit erprobten Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, dass Frauen sich auch in der Dämmerung sicher fühlen können, sei es in Straßen, Parks oder im öffentlichen Verkehr.

So vielschichtig die Themen auch sind, sie sind alle miteinander verwoben. Die Anliegen der Anwohner:innen, die Verkehrssicherheit und die Sichtbarkeit von Frauen – all das sind essentielle Bausteine für eine lebenswerte Stadt. Man darf gespannt sein, welche Fortschritte in den kommenden Monaten gemacht werden. Die Anwohner:innen haben ein Mitspracherecht und ihre Stimmen werden gehört, das ist doch ein guter Anfang!

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