Am 10. Mai 2026, genau genommen um 13 Uhr, wird die Wiener Leopoldstadt zum Schauplatz eines ganz besonderen Events: dem Wings for Life World Run. Diese Veranstaltung hat nicht nur einen sportlichen Charakter, sondern verfolgt auch ein sehr wichtiges Ziel: die Unterstützung der Rückenmarksforschung im Kampf gegen Querschnittlähmung. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass 100 Prozent der Startgelder direkt in die Forschung fließen. Das ist doch mal ein Grund, die Laufschuhe zu schnüren!
Aber nicht nur die Teilnehmer sind gefragt. Die Organisatoren suchen auch Volunteers, die helfen, das Event zu einem vollen Erfolg zu machen. Volunteers sind die stillen Helden im Hintergrund, die bei der Ausgabe der Startunterlagen, an den Verpflegungsstationen und in der allgemeinen Organisation unterstützen. Volunteer-Koordinator Rastislav Pomsahar hebt hervor, wie wichtig diese Helfer für das Event sind – und dass es eine tolle Erfahrung ist, Teil dieser großartigen Initiative zu sein. Anmelden kann man sich sogar bis kurz vor dem Rennen!
Ein einzigartiges Rennerlebnis
Das Konzept des Wings for Life World Run ist besonders spannend: Die Teilnehmer werden von einem Catcher Car verfolgt, das im Laufe des Rennens immer schneller wird. Das sorgt für jede Menge Spannung und Motivation! Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können oder sich lieber digital austoben möchten, gibt es die Möglichkeit, über eine App teilzunehmen. Hier holt ein digitales Catcher Car die Teilnehmer ortsungebunden ein. Das macht die Veranstaltung wirklich flexibel und zugänglich.
Mit Wien als einem von nur sieben weltweiten Flagship-Runs zieht das Event nicht nur lokale Laufbegeisterte an, sondern auch Teilnehmer aus aller Welt. Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2014 haben mehr als 1,8 Millionen Menschen aus über 190 Nationen teilgenommen und dabei unglaubliche 60,5 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt. Die Wings for Life Stiftung hat über 340 Forschungsprojekte weltweit unterstützt. Das ist schon eine beeindruckende Bilanz!
Fortschritte in der Rückenmarksforschung
Ein Blick auf die Fortschritte in der Rückenmarksforschung zeigt, dass die Bemühungen der Stiftung tatsächlich Früchte tragen. Neue Studien belegen Fortschritte wie verbesserte Handfunktionen und Nervenregeneration. Besonders hervorzuheben ist der Forschungsansatz von Prof. Dr. Michael Kilgard, der mit elektrischer Stimulation des Vagusnervs während Rehabilitationsübungen arbeitet. Erste Ergebnisse zeigen vielversprechende Verbesserungen der Arm- und Handfunktionen bei chronischer Querschnittlähmung.
Ein weiteres spannendes Projekt leitet Prof. Dr. Monica Perez, das darauf abzielt, Narbengewebe nach Rückenmarksverletzungen durchlässiger zu machen. Die ersten Resultate zeigen bereits eine verbesserte Signalübertragung zwischen Gehirn und Handmuskulatur. Solche Entwicklungen zeigen deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch Events wie den Wings for Life World Run ist.
Für alle, die teilnehmen oder einfach nur helfen möchten – es wird ein ganz besonderes Event. Wir freuen uns schon auf einen Tag voller Energie, Engagement und einem gemeinsamen Ziel: die Forschung voranzutreiben und Hoffnung für viele Menschen zu bringen. Seid dabei und macht mit!