Am 5. Juni 2026 fand ein ganz besonderes Event in Wien statt, das die Herzen vieler Menschen berührte. Im Bankettsaal der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) gab es ein Benefizkonzert des Vocalensembles Vocalodie, das unter dem Programm „Sinnesreich“ ein innovatives Konzerterlebnis zwischen Licht und Dunkelheit bot. Ziel des Abends? Einblicke in die aktuelle Projektarbeit von Ingenieur:innen ohne Grenzen Austria zu geben, insbesondere in Bezug auf das neue Projekt LENU – L’EAU NOUS UNIT, das sich mit der Verbesserung der Wasserversorgung im senegalesischen Dorf Niagalla beschäftigt. Die Veranstaltung wurde von vielen als eine schöne Gelegenheit angesehen, nicht nur Musik zu genießen, sondern auch zu erfahren, wie man aktiv helfen kann.

Die Regionalgruppen-Leiterin Lisa Hartl hatte im Vorfeld des Konzerts im Hörsaal der TU Wien ein Treffen organisiert, bei dem Mitglieder und Interessierte zusammenkamen. Dort stellte sie aktuelle Projektideen und Engagementmöglichkeiten vor. Besonders spannend war die Vorstellung des Projekts LENU, das auf eine Erkundungsreise im Senegal zurückblickt. Diese fand vom 18. April bis 3. Mai 2026 statt, und ein vierköpfiges Team hatte die Gelegenheit, lokale Partner:innen kennenzulernen und die Gegebenheiten vor Ort zu erfassen. Ein Zwischenstopp in Dakar ermöglichte es dem Team, ein abgeschlossenes Projekt zu besichtigen, das die Aufwertung eines Basketballplatzes in Guédiawaye zum Ziel hatte. Das Team evaluierte die Nutzung des Platzes und sammelte wertvolle Informationen für das neue Projekt. Gespräche mit Regierungsvertretern, lokalen Unternehmen und Dorfbewohner:innen zur Wasserversorgungsinfrastruktur waren dabei besonders aufschlussreich.

Ein Abend voller Eindrücke und Engagement

Das Benefizkonzert im Bankettsaal war der krönende Abschluss der Erkundungsreise und bot eine Plattform, um die Reiseeindrücke und die Projektarbeit zu präsentieren. Die Pressesprecherin Natalie Koppensteiner war ebenfalls vor Ort und informierte über die Zusammenarbeit mit der FH Joanneum zur Entwicklung einer Content-Strategie für den Verein. Diese Strategie zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von Ingenieur:innen ohne Grenzen Austria zu erhöhen und die Werte sowie Ziele klarer zu kommunizieren. Es wurde auch betont, wie wichtig die Meinungen der Mitglieder und Spender:innen für die weitere Entwicklung des Vereins sind.

Die Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde 2003 gegründet und hat sich weltweit der Lösung akuter technischer Probleme in Entwicklungsländern verschrieben. Der Fokus liegt dabei auf Bereichen wie Wasser-, Energie- und Sanitärversorgung. Die Projekte erstrecken sich über zahlreiche Länder, darunter Kamerun, Äthiopien und Uganda. Die Expertise der Organisation in den Bereichen WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene) ist nicht nur beeindruckend, sondern auch dringend notwendig, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen vor Ort zu finden.

Eine gemütliche Atmosphäre mit Snacks und Gesprächen rundete den Abend ab und ließ die Teilnehmenden mit einem Gefühl der Gemeinschaft und der Hoffnung auf positive Veränderungen nach Hause gehen. Am Ende des Tages bleibt die Frage: Wie kann jeder Einzelne von uns Teil dieser wichtigen Mission werden? Das Engagement für eine bessere Welt beginnt oft mit kleinen Schritten – und manchmal mit einem Konzert.

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Weitere Informationen über die Projekte und die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie auf der Webseite von Ingenieur:innen ohne Grenzen Austria, die durch den Abend ein Stück mehr in den Fokus gerückt wurde. Wer neugierig geworden ist und mehr über die Arbeit im Senegal erfahren möchte, kann sich die Ticketinformationen für zukünftige Veranstaltungen unter diesem Link ansehen.