Heute ist der 5.05.2026 und in Wien-Margareten hat ein spannendes Projekt das Licht der Welt erblickt: Der Walk of Fem im Schütte Lihotzky Park. Mit diesem außergewöhnlichen Vorhaben wird das Ziel verfolgt, die Leistungen von Frauen in Kunst, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sichtbar zu machen. Fünf funkelnde Sterne markieren den Beginn dieses Projekts und stehen für einen klaren politischen Anspruch.

Der Walk of Fem hinterfragt die gängigen gesellschaftlichen Machtverhältnisse, die traditionell Männer in den Vordergrund stellen. Dies wird besonders deutlich durch die ersten fünf geehrten Frauen: Smaragda Berg, Helene Kafka, Margarete Schütte-Lihotzky, Ines Rieder und Helga Pankratz. Ihre Auswahl repräsentiert ein breites Spektrum an Lebensrealitäten und Wirkungsfeldern. Es ist ein starkes Zeichen, dass Margareten setzten möchte, um eine moderne Erinnerungskultur zu fördern und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu schaffen.

Ein lebendiges Projekt

Der Walk of Fem ist nicht statisch – ganz im Gegenteil! Er wird als lebendig betrachtet, mit der Absicht, weitere Sterne und Perspektiven hinzuzufügen. Erfreulicherweise wurde das Projekt aus einem Antrag von NEOS Margareten geboren und im politischen Prozess weiterentwickelt. Ein Abänderungsantrag der KPÖ/LINKS Margareten hat es sogar ermöglicht, noch mehr bedeutende Frauen zu würdigen. Das ist eine tolle Nachricht, denn damit wird die Vielfalt der Frauen und ihrer Lebensrealitäten – einschließlich der LGBTIQ* Community – besonders hervorgehoben.

Bei der Eröffnung war die Stimmung im Park beinahe greifbar. Menschen aus der Nachbarschaft und Interessierte kamen zusammen, um diesem bedeutenden Moment beizuwohnen. Die Luft war erfüllt von Gesprächen, Lachen und einer gewissen Vorfreude auf das, was noch kommen mag. Der Walk of Fem ist mehr als nur eine Hommage an die Vergangenheit; er ist eine Einladung, aktiv an der Gestaltung der Gegenwart und Zukunft teilzuhaben.

Ein Zeichen setzen

Margareten zeigt mit diesem Projekt nicht nur Respekt vor historischen Persönlichkeiten, sondern auch eine klare Haltung gegen die vorherrschenden gesellschaftlichen Strukturen. Der Walk of Fem ist ein starkes Signal, das dazu ermutigt, über Geschlechterrollen und Machtverhältnisse nachzudenken. Es ist ein Aufruf, die Stimmen von Frauen zu hören und ihre Geschichten zu erzählen, die oft im Schatten der männlichen Dominanz stehen.

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Die Eröffnung dieses Walks ist ein Schritt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft, in der alle Stimmen gehört werden. Die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum ist entscheidend – nicht nur für die Frauen, die geehrt werden, sondern auch für die kommenden Generationen. Es bleibt spannend, welche weiteren Persönlichkeiten und Perspektiven noch hinzukommen werden.