Heute ist der 19.04.2026. In Wien-Meidling gibt es eine Künstlerin, die mit ihrer vielseitigen Musikszene immer wieder überrascht: Agnes Heginger. Geboren 1973 in Klagenfurt und aufgewachsen in Wien, hat sie sich durch ihre einzigartige musikalische Ausbildung einen Namen gemacht. Ihre klassische Gesangsausbildung am Konservatorium der Stadt Wien kombiniert sie mit einem Jazzstudium an der Grazer Kunstuniversität, was sie zu einer bemerkenswerten Performerin und Komponistin macht.
Agnes Heginger ist bekannt für ihre Projekte, die nicht einem bestimmten musikalischen Genre zuzuordnen sind. Sie wechselt gekonnt zwischen Alter Musik, Jazz, zeitgenössischer Musik und Pop. Ihre Stimme wird als nuancenreich und kraftvoll beschrieben, was ihr eine besondere Präsenz auf der Bühne verleiht. Zudem hat sie wichtige Begegnungen mit anderen Musikern geprägt, darunter die Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Fritz Pauer, die ihre Lust an Improvisation förderte.
Vielfältige musikalische Kooperationen
In ihrer Karriere hat Heginger mit zahlreichen renommierten Künstlern und Ensembles zusammengearbeitet. Dazu zählen Christian Muthspiel, Paul Gulda, Roland Neuwirth, Matthias Loibner und das Vienna Art Orchestra. Auch mit dem Kontrabassisten Georg Breinschmid hat sie ein Duo gebildet, das ihre Liebe zur Improvisation verkörpert. Ihre Zusammenarbeit mit dem Elektronik-Komponisten Karlheinz Essel für avantgardistische Textvertonungen zeigt ihre Offenheit für neue musikalische Ausdrucksformen.
Ein weiteres Highlight ihrer Karriere war die Mitwirkung an der Produktion „platzDADA“ mit dem Pago Libre Sextett, die 2009 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenindustrie ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus bildet sie ein Trio mit Christoph Cech (Klavier) und Peter Herbert (Bass) und arbeitet eng mit dem Komponisten Friedrich Cerha zusammen.
Literatur trifft Musik
Agnes Heginger ist nicht nur als Sängerin aktiv, sondern auch als Komponistin. Ein bemerkenswertes Projekt ist „Verrückung“, in dem sie Lyrik der Kärntner Dichterin Christine Lavant vertont hat. Diese CD-Veröffentlichung aus dem Jahr 2015 spiegelt die Kombination von Literatur und Musik wider, die ihr Werk prägt. Ihre kreative Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihrer Mitwirkung beim weanhean Festival, das am 12. Mai 2026 stattfindet, wo sie im Projekt „Dod, I glog dei Bosheit au“ zu hören sein wird, vertont von Georg Breinschmid.
Agnes Heginger ist ein lebendiges Beispiel für die Kreativität und Vielseitigkeit der österreichischen Musikszene. Ihre Fähigkeit, zwischen verschiedenen Genres zu wechseln und dabei stets ihre eigene künstlerische Identität zu bewahren, macht sie zu einer herausragenden Persönlichkeit. Ihre Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und ihre innovative Herangehensweise an Musik und Literatur werden auch in Zukunft für spannende Projekte sorgen.
Für weitere Informationen über Agnes Heginger und ihr Schaffen können Sie die ausführliche Beschreibung auf OE1 nachlesen.