Heute ist der 19.06.2026 und wir blicken auf eine spannende Entwicklung in der österreichischen Immobilien- und Investmentlandschaft. Ex-ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich nun offiziell an einem neuen Projekt beteiligt, das vor allem für Schlossliebhaber und Investoren von Interesse sein dürfte. Die „Aquileia Partners GmbH“ ist nicht nur ein Investment- und Beratungsunternehmen, sondern auch der Betreiber der innovativen Plattform „Castle Collector“. Hier können Käufer historische Anwesen wie Schlösser, Herrenhäuser und Paläste erwerben. Der Markt für solche Liegenschaften scheint blühend zu sein – aktuell sind auf der Plattform 342 Immobilien gelistet, darunter auch drei in Österreich.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Kurz mit 15% an Aquileia beteiligt ist. Die restlichen Anteile verteilen sich auf die „AS2K Beteiligungs GmbH“, an der er über die „SK Management GmbH“ 50% hält, sowie auf Alexander Schütz, der 30% an Aquileia hält und die andere Hälfte der AS2K besitzt. Damit haben Kurz und Schütz gemeinsam die Mehrheit an Aquileia, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens betrifft. Die Geschäftsführer Jakob Schwann und David Waschnig halten zusammen 35% der Anteile.

Ein neuer Marktplatz für Schlösser

Die Plattform „Castle Collector“ hat sich in den letzten drei Monaten bereits einen Namen gemacht und zieht täglich etwa 600 Nutzer an, vorwiegend aus den USA und England. Die Preisgestaltung ist dabei durchaus interessant: Einige Anwesen sind bereits unter einer Million Euro erhältlich, wie beispielsweise ein historisches Anwesen in der Nähe von Melk für 780.000 Euro. Was die Nutzer besonders anzieht, ist nicht nur der Kauf von Schlössern, sondern auch die Möglichkeit, entsprechende Liegenschaften zu monetarisieren.

Für Schlossbesitzer stellt „Castle Collector“ wertvolle Anleitungen bereit. Von der Personalfindung bis hin zur Monetarisierung von Schlössern – die Plattform bietet umfassende Unterstützung. Aktuell erhebt sie keine Transaktionsgebühren, was für Käufer und Verkäufer sehr attraktiv ist. Doch Geschäftsführer Jakob Schwann hat bereits Pläne zur Monetarisierung in der Schublade: Inserate, Werbepartner und Zusatzangebote könnten künftig die Einnahmequellen diversifizieren.

Nachhaltige Strategien und Transparenz

Ein Sprecher von Sebastian Kurz hebt hervor, dass Aquileia Partners auf Vertrauen und Transparenz basiere – Werte, die in der heutigen Geschäftswelt oft auf der Strecke bleiben. Die strategische Ausrichtung der Firma umfasst nicht nur nationale, sondern auch internationale Investitionen und Beratungen für Unternehmer und Family Offices. Das klingt nach einem vielversprechenden Konzept, das sowohl für Investoren als auch für Käufer historischer Liegenschaften von großem Interesse sein könnte.

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Während Alexander Schütz als Schloss-Enthusiast gilt, bleibt Sebastian Kurz in Wien-Meidling gemeldet. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich dieses neue Unternehmen entwickelt und welche Rolle die Plattform „Castle Collector“ im internationalen Immobilienmarkt für historische Gebäude spielen wird. Die Verbindung von Tradition und modernen Investmentstrategien könnte hier eine interessante Symbiose bilden. Das Potenzial, das in der Wiederbelebung solcher historischen Anwesen steckt, ist schließlich enorm.

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