Am Samstag, den 25. April, feiert die Inszenierung „Ganymed Areal“ Premiere in den historischen Otto-Wagner-Pavillons in Penzing. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) war bereits bei einer Probe vor Ort und zeigte sich beeindruckt von dem Projekt, das die faszinierende Schnittstelle zwischen Psyche und Kunst untersucht. Ganymed Areal ist eine Kooperation zwischen OWA, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und dem Wien Museum. Die Inszenierung wird von Jacqueline Kronmüller geleitet, während Kornmüller und Peter Wolf die Regie übernehmen.

Das künstlerische Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Areal mit neuen Geschichten und Kompositionen zu füllen. Die Premiere beginnt um 18 Uhr, Einlass ist bereits ab 17.15 Uhr. Die Aufführungen sind bis zum 24. Oktober geplant, und die Nachfrage ist bereits enorm – viele der ersten Termine bis 20. Juni sind bereits ausverkauft. Die Ticketpreise liegen bei 49 Euro, ermäßigt 29 Euro.

Ein Blick auf die Inszenierung

Die Inszenierung „Ganymed Areal“ markiert die erstmalige Aufführung im Otto Wagner Areal und bringt eine innovative Verschmelzung von Kunst und Psychologie auf die Bühne. Unter der Leitung von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf arbeiten die Mitglieder des Ganymed Ensembles und Studierende der MUK an Auftragswerken von namhaften Autor:innen, Komponist:innen und Performer:innen. Die Themen umfassen Erzählungen und Kompositionen von Künstlerinnen wie Amélie Nothomb, Monika Helfer, Milena Michiko Flasar und vielen mehr.

Die musikalische Untermalung erfolgt durch Kompositionen renommierter Musiker wie Johanna Doderer, Andras Dés und dem Bläserensemble Federspiel, das mit seiner eindringlichen und beklemmenden Musik zur Stimmung des Stücks beiträgt. Bei den Proben im ehemaligen Psychiatrischen Krankenhaus am Otto-Wagner-Areal werden besondere Szenen einstudiert, wie beispielsweise das Bild von Männern in blauen Pyjamas, die in Krankenhausbetten liegen.

Verstärkung des kulturellen Lebens

Die hohe Nachfrage nach den Aufführungen zeigt das große Interesse an dieser kulturellen Veranstaltung. Fast alle Termine bis zum Sommer sind bereits ausverkauft, und die Spielzeit wird ab September verlängert. Die MUK plant zudem eine Übersiedlung auf das Otto-Wagner-Areal, wo sie 15 von 34 denkmalgeschützten Pavillons übernehmen wird. Diese Pavillons sollen nicht nur für Musik und Tanz, sondern auch für Wohneinheiten für Studierende adaptiert werden. Die Sanierung der historischen Gebäude ist eine große Herausforderung, beginnend mit Pavillon 8 im Jänner.

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Zusätzlich zu „Ganymed Areal“ wird das Areal künftig auch kulturelle Angebote wie Konzerte und Kunstausstellungen bieten. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) startet am 30. April ein Kulturprogramm, das weitere Besucher anlocken soll. Die MUK hat international einen hervorragenden Ruf und hat bereits prominente Absolventen hervorgebracht, wie die Schauspielerin Alma Hasun, die in „Ganymed Areal“ eine Pianistin spielt, die das Gefühl für ihre Hände verloren hat und das Publikum mit ihrem Monolog in den Bann zieht.