In den kommenden Tagen müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Wien-Penzing und Wien-Ottakring auf eine Unterbrechung der Fernwärmeversorgung einstellen. Diese betrifft etwa 140 Haushalte in den Bezirken 14 und 16. Vom Donnerstag, den 25. Juni, um 6 Uhr bis Montag, den 29. Juni, um 9 Uhr wird das warme Wasser abgedreht. Ein bisschen ungemütlich, das muss man zugeben, aber es hat seine Gründe.

Wien Energie und die Wiener Netze sind im Moment dabei, umfassende Modernisierungsarbeiten am Fernwärmenetz durchzuführen. Die Flötzersteig-Leitung, die seit 1963 in Betrieb ist und Wärme von einer Müllverbrennungsanlage transportiert, benötigt dringend Wartung. Über drei Kilometer der Leitung werden erneuert, inklusive neuer technischer Komponenten und zusätzlicher Ventile. Außerdem wird der Zugang zur Infrastruktur verbessert, was langfristig die Versorgung sichern soll. Die Klinik Ottakring und das Hanusch-Krankenhaus bleiben während dieser Zeit übrigens versorgt – ein kleiner Lichtblick für alle, die auf die medizinische Versorgung angewiesen sind.

Umfassende Ersatzangebote

Um den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern die Zeit ohne Warmwasser etwas erträglicher zu gestalten, gibt es verschiedene Ersatzangebote. So stehen mobile Duschcontainer an mehreren Standorten zur Verfügung, darunter die Müllverbrennungsanlage Flötzersteig, der Matznerpark, der Gustav-Klimt-Park und die Zwinzgasse. Zudem können die Duschanlagen von lokalen Sportvereinen wie SK Slovan HAC, SK Rapid Wien, FV Austria XIII und SC Red Star Penzing genutzt werden. Das klingt doch nach einem kleinen Abenteuer, oder?

Für alle, die sich nicht so gut bewegen können oder besondere Bedürfnisse haben, sind barrierefreie Duschmöglichkeiten organisiert. Und auch der Transport zu diesen Angeboten wird in Zusammenarbeit mit den Wiener Lokalbahnen sichergestellt. Außerdem gibt’s Eintrittskarten für die Wiener Bäder, die in den betroffenen Gebieten verteilt werden. So kann man zumindest ein bisschen schwimmen gehen oder den Alltag vergessen – ein echter Lichtblick!

Warum jetzt?

Die Arbeiten wurden bewusst für den Sommer eingeplant. Zu dieser Zeit ist der Fernwärmebedarf erfahrungsgemäß niedriger, da viele Menschen im Urlaub sind oder einfach weniger Wärme benötigen. Außerdem nutzt man die jährliche Revision der Müllverbrennungsanlage, um solche Wartungsarbeiten durchzuführen. So wird die Störung für die Anwohnerinnen und Anwohner zwar spürbar, aber die langfristige Versorgungssicherheit wird dadurch auf jeden Fall erhöht.

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Die betroffenen Kundinnen und Kunden wurden bereits per Aushang über die bevorstehenden Arbeiten informiert und haben Servicenummern sowie Notfallhotlines zur Verfügung. Man bemüht sich, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten – ein wichtiges Anliegen in diesen Zeiten. Für weitere Informationen kann man sich auch an die offiziellen Stellen wenden; die Stadt Wien hat dazu einige hilfreiche Ressourcen bereitgestellt. Wer mehr darüber wissen möchte, findet weitere Details auf wien.orf.at.

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