Am Dienstag, den 22. Juni, öffnete die Galerie Hollerei in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus ihre Tore für die spannende Ausstellung „Comploj & Comploj“. Ein Ereignis, das nicht nur Kunstliebhaber anzieht, sondern auch ein breites Publikum begeistert. Der Galerieinhaber André Stolzlechner hieß die Gäste herzlich willkommen und hielt eine inspirierende Ansprache. Unter den Anwesenden waren auch prominente Gesichter wie Dompfarrer Toni Faber, Kabarettist Alf Pojer und die Moderatorin Eser Akbaba.

Was die Ausstellung so besonders macht? Die Brüder Robert und Bernhard Comploj bringen unterschiedliche Perspektiven und Techniken in die Bildhauerei ein. Robert, ein talentierter Glaskünstler, lässt sich vom Barock inspirieren und präsentiert beeindruckende Mosaikarbeiten sowie Glas-Skulpturen. Auf der anderen Seite steht Bernhard, der mit Holz arbeitet und mit seinen Skulpturen Themen wie Ästhetik, Humor und gesellschaftliche Reflexion anspricht. Seine Holzskulpturen, darunter Brüste und Phalli, sind ab etwa 400 Euro erhältlich, während die Glasarbeiten von Robert ab rund 12.000 Euro zu haben sind. Wer also etwas Einzigartiges für sein Zuhause sucht, wird hier fündig!

Kunst und Kulinarik vereint

Ein weiterer spannender Aspekt der Ausstellung ist die Verbindung zu Juan Amador, einem Künstler, der nicht nur für seine Malerei bekannt ist, sondern auch als Spitzenkoch der Molekularküche gilt. Amador, geboren 1968 in Waiblingen, lebt mittlerweile in Österreich. In der Ausstellung, die auch Werke von ihm präsentiert, werden über 50 Gemälde gezeigt, die mit ihrer vibrierenden Farbgebung ein Gefühl von Unendlichkeit vermitteln. Der Künstler nutzt die Rakeltechnik, um Farbseen aus vielen Schichten zu schaffen, die an die Werke von Gerhard Richter und Mark Rothko erinnern.

Die Verbindung zwischen Malerei und Glaskunst ist ein zentrales Thema dieser Ausstellung, die durch das Projekt der Sammlung Werner Trenker unterstützt wird. Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder, ein angesehener Kurator und ehemaliger Generaldirektor der Albertina, hat diese bemerkenswerte Ausstellung organisiert. Robert Comploj, der international für seine zeitgenössische Glasplastik anerkannt ist, zeigt in seinen Arbeiten die Variationen zwischen Kompression und Aufprall. Besonders hervorzuheben ist seine Serie „Liquid Drops“, die den Moment eines fallenden Wassertropfens in erstarrtem Glas festhält.

Ein Blick in die Zukunft der Kunstszene

Wer sich für die Kunstszene in Wien interessiert, wird feststellen, dass das aktuelle Ausstellungsprogramm der Wiener Museen viele Überraschungen bereithält. Zum Beispiel steht im Kunsthistorischen Museum eine große Herbstausstellung zu Michaelina Wautier bevor, die vom 30. September 2025 bis 22. Februar 2026 stattfinden wird. Wautiers Arbeiten werden in einem Dialog mit zeitgenössischen Meistern wie Peter Paul Rubens gezeigt. Auch die Albertina modern plant eine Überblicksschau zu Marina Abramović, eine Ausstellung, die sich mit ihrer einzigartigen Performancekunst beschäftigt.

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Die Ausstellung „Comploj & Comploj“ in der Galerie Hollerei ist bis zum 14. September 2023 geöffnet. Wer also noch nicht da war, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen! Kunst erleben, entdecken und genießen – das ist das Motto, das hier in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus großgeschrieben wird. Ein Besuch könnte sich als wahres Erlebnis herausstellen!

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