Wien-Währing, ein Stadtteil, der viel zu bieten hat, war am Montag, den 22. Juni, der Schauplatz eines ganz besonderen Events. Das Benefizevent „Kickerl Royale“ zog zahlreiche Promis an, die nicht nur ihrem sportlichen Talent, sondern auch ihrem Engagement gegen Gewalt an Frauen Ausdruck verliehen. Organisiert wurde das Ganze von Roman Gregory, einem bekannten Musiker und Moderator der Kultband Alkbottle. Hier wurde nicht auf einem traditionellen Fußballfeld gekickt, sondern in einem XXL-Wuzzler, was für jede Menge Spaß und Spannung sorgte.

Sechs Teams traten an, darunter Stars wie Georgij Makazaria, Marco Pogo, Omar Sarsam, Slomo, Vanessa Kuzmich, Lika Doss und Lukas Plöchl. Das Ziel war klar: Sensibilisierung für das Thema Gewalt gegen Frauen und das Einsammeln von Spenden für White Ribbon Österreich und die Wiener Frauenhäuser. Am Ende des Abends konnten 1.200 Euro gesammelt werden, eine Summe, die den betroffenen Frauen zugutekommt, indem sie rechtliche Unterstützung, psychologische Betreuung und sichere Neustarts ermöglicht.

Ein starkes Zeichen für Frauen

White Ribbon ist nicht nur ein Name, sondern eine Bewegung. Die Kampagne wurde 1991 in Kanada gegründet und hat sich seither auch in Österreich etabliert. Simon Březina brachte diese wichtige Initiative hierzulande ins Leben. Das Symbol der Bewegung, eine weiße Schleife, weist darauf hin, dass Männer sich aktiv gegen Gewalt an Frauen aussprechen sollten. Es geht hier um mehr als nur Worte – es geht um eine Änderung der Einstellung und des Verhaltens. Romeo Bissuti, Obmann von White Ribbon Österreich, betonte bei einer ähnlichen Veranstaltung die Notwendigkeit eines neuen Männlichkeitsbildes, das auf Respekt und Verantwortung basiert.

Und das Event in Wien war nicht das erste seiner Art. Am 5. Oktober fand ein weiteres „Kickerl Royale“ statt, das noch mehr Prominente und Teilnehmer anzog, darunter Lizz Görgl und Influencer Niko. Hier wurden sogar 2.500 Euro gesammelt! Julia Brož, die Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser, hob hervor, wie wichtig es ist, Präsenz zu zeigen und Frauen zu unterstützen. Die Schiedsrichter Andy Ogris und Maria Wolf sorgten dafür, dass alles fair ablief – was bei dem ganzen Spaß und der Aufregung gar nicht so einfach war!

Das Ziel: Bewusstsein schaffen

Sport und Engagement können Hand in Hand gehen, wie diese Veranstaltungen eindrucksvoll zeigen. Die gesammelten Spenden ermöglichen nicht nur direkte Hilfe für Frauen, die Gewalt erfahren haben, sondern tragen auch zur öffentlichen Bewusstseinsbildung bei. Diese Art von Projekten leistet einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung der alltäglichen Gewalt von Männern in Paarbeziehungen. Männer sollen nicht nur passiv zusehen, sondern aktiv Teil der Lösung werden. Es ist ein Aufruf, Verantwortung zu übernehmen und sich für ein gewaltfreies Männlichkeitsbild einzusetzen.

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Die White-Ribbon-Kampagne ist mehr als nur ein Event – es ist eine internationale Bewegung, die Männer dazu ermutigt, sich gegen Gewalt an Frauen auszusprechen. Sie zeigt, dass es möglich ist, durch gemeinsame Anstrengungen positive Veränderungen herbeizuführen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen sicher und respektiert leben können. So bleibt zu hoffen, dass diese inspirierenden Events nicht nur Spenden sammeln, sondern auch Herzen und Köpfe bewegen.

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