Vielfalt im Juni: Theater, Musik und Frauenfußball in der Freien Bühne Wien
Die Freie Bühne Wien hat sich für den Juni so einiges vorgenommen! Der Spielplan, der nun in die zweite Hälfte geht, bietet eine bunte Mischung aus Theater, Musik und Sport. Gernot Kranner, seit Anfang 2026 der neue Leiter des Theaters, hat mit seinem Team ein Programm zusammengestellt, das für jeden etwas bereithält. Besonders hervorzuheben ist das Fußballspiel am 17. Juni um 6 Uhr, wo Österreich gegen Jordanien spielt. Für nur 15 Euro gibt es nicht nur eine Eintrittskarte, sondern auch ein Frühstücksbuffett! Da wird der frühe Vogel wirklich belohnt!
Am selben Tag, gleich um 19.30 Uhr, wird das Stück „Kleine Eheverbrechen“ von Eric-Emmanuel Schmitt aufgeführt. Die Karten sind ebenfalls ab 15 Euro zu haben. Wer sich für Musicals interessiert, sollte die Tage vom 19. bis 21. Juni nicht verpassen. „The Pink List“, ein Musical von und mit Michael Trauffer, wird an diesen Abenden um 19.30 Uhr und sogar am 21. Juni um 18 Uhr aufgeführt. Ein weiteres Highlight ist der Musical-Workshop „Shake it off – Taylor’s Version“ am 20. Juni für Kinder von 7 bis 12 Jahren, der für 48 Euro angeboten wird.
Sportliche Höhepunkte und mehr
Ein weiteres sportliches Event steht am 22. Juni auf dem Programm: Das Public Viewing des Spiels Österreich gegen Argentinien beginnt ab 19 Uhr. Auch hier kostet der Eintritt 15 Euro und ein Frühstücksbuffett ist wieder inklusive. Der Juni wird zudem mit einer musikalischen Soiree am 23. Juni um 19.30 Uhr mit Kerstin Grotrian und Frizz Fischer abgerundet. Die Karten kosten, wie gewohnt, ab 15 Euro.
Am 25. und 26. Juni wird Henrik Ibsens „Gespenster“ aufgeführt, und am 27. Juni gibt es ein Wienerlied-Crossovervarieté mit dem Titel „Very Grandpa – Geburtstag mit falschem Bart“ für nur 10 Euro. Die Saison wird mit einer großen Schlussfeier am 28. Juni von 4 bis 24 Uhr gefeiert. Hier wird ein Public Viewing, ein Kinder-Mitsing-Musical und viele weitere Programmpunkte geboten, und das für nur 15 Euro – inklusive Frühstücks- und Snack-Buffet!
Wer mehr Informationen und Karten braucht, sollte unbedingt die Homepage der Freien Bühne Wien besuchen. Die Vielfalt des Programms ist wirklich beeindruckend und bietet für jeden Geschmack etwas.
Der Weg zum Frauenfußball
Inmitten dieser spannenden Events lohnt sich ein Blick auf die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland. Die junge Kellnerin Conny, die eine Leidenschaft für Fußball hat, steht im Mittelpunkt eines Musicals, das die Kämpfe von Frauen im Sport thematisiert. Conny trifft auf die Stürmerin der SSG09 Bergisch Gladbach und beschließt, gegen den Willen ihres Vaters Fußball zu spielen. Dies geschieht in einer Zeit, als Deutschland 1981 zur ersten Frauenfußball-WM eingeladen wurde – ein Meilenstein, der für viele Frauen ein Symbol der Hoffnung war.
Trotz des Verbots für Frauenfußball, das der DFB 1955 erließ, organisierten Frauen inoffizielle Mannschaften. Der DFB hob erst 1970 das Verbot auf. In diesem Kontext ist es bemerkenswert, dass Conny und ihr Team, das beste der Liga, Deutschland bei der WM vertreten wollten. Sie mussten sich gegen gesellschaftliche Vorurteile und Sexismus behaupten, um ihren Traum zu verwirklichen. Das Musical, inspiriert von der wahren Erfolgsgeschichte der SSG 09, beleuchtet die Herausforderungen und den Durchhaltewillen dieser Pionierinnen.
Ein Blick in die Zukunft
Heute, im Jahr 2023, spielen 195.968 Frauen und Mädchen Fußball unter dem DFB. Die Entwicklungen zeigen, dass die Zeiten sich gewandelt haben. Ein DFB-Werbeslogan erinnert an die Geschichte: „Früher nicht erlaubt. Heute verboten gut“. Die Erfolge der Frauen-Nationalmannschaft, die seit der Gründung 1982 so viele Titel gewonnen hat, sind ein Beweis für die Stärke und den Kampfgeist dieser Spielerinnen. Ein weiterer Höhepunkt wird die Olympiade sowie die EM der Männer und das Projekt „Kick like a Woman“ im Jahr 2024 sein.
Die Verbindung zwischen der Freien Bühne Wien und der Geschichte des Frauenfußballs zeigt, wie wichtig es ist, die Stimmen und Geschichten der Frauen zu hören. In einer Zeit, in der der Sport immer mehr in den Fokus rückt, ist es entscheidend, auch die historischen Kämpfe zu würdigen und zu feiern. Der Juni in Wien verspricht nicht nur eine Vielzahl an kulturellen Erlebnissen, sondern auch eine Möglichkeit, die Entwicklung des Frauenfußballs zu reflektieren und zu feiern.
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