In der charmanten Kulisse des Arkadenhofs des Wiener Rathauses wird es im Sommer wieder ganz lustig. Vom 25. bis 31. Juli 2026 findet das 16. Wiener Kabarettfestival statt. Ein echtes Highlight im Kalender für alle, die gerne lachen und sich amüsieren. Die Eröffnung wird von niemand Geringerem als Andreas Vitasek übernommen, der mit seinem „Best of“-Programm auf der Bühne steht. Mit 70 Jahren und 45 Jahren Bühnenerfahrung hat er sicherlich einiges zu erzählen und bietet einen perfekten Auftakt für das Festival.

Die Tage danach versprechen ebenfalls viel Spaß. Am 27. Juli wird Nadja Maleh ihr Programm „Zuckergoscherl“ präsentieren, wo sie sich auf humorvolle Weise mit Fragen zu Zucker und IQ auseinandersetzt. Flo & Wisch bringen mit „Hörensagen“ eine unterhaltsame Gerüchteküche auf die Bühne. Am 28. Juli sind dann Eva Karl Faltermeier und Gerald Fleischhacker an der Reihe. Während Faltermeier mit „Ding Dong“ gesellschaftspolitische Beobachtungen anstellt, gibt es bei Fleischhacker in „Alter Nicer Mann“ Selbstironie über das Älterwerden – ein Thema, das viele anspricht.

Ein bunter Abend voller Lacher

Die Besucher dürfen sich am 29. Juli auf Stefan Haider freuen. Sein Programm „Director’s Cut“ verspricht eine Mischung aus Humor und Bildungsauftrag. Eva Maria Marold wird mit „Frauen und Kinder zuerst“ eine amüsante Reise auf einem Kreuzfahrtschiff unternehmen. Am 30. Juli ist Benedikt Mitmannsgruber mit „1996“ zu sehen, wo er einen Rückblick auf die letzten 30 Jahre gewährt. Nina Hartmann wird mit „Good Weibrations“ verschiedene Retreats und Bootcamps thematisieren. So viele verschiedene Perspektiven – da ist für jeden etwas dabei!

Das Festival findet nicht nur auf der Hauptbühne statt. Vor jeder Vorstellung können die Gäste die Band „Freunde des Japaners“ im Vorprogramm genießen. Der Einlass beginnt täglich um 18 Uhr und das Bühnenprogramm startet um 19.30 Uhr. Tickets sind ab 23,90 Euro online erhältlich unter www.wien-ticket.at. Die Atmosphäre im Arkadenhof, mit Platz für 1.300 Personen, ist einfach einzigartig und trägt zur besonderen Magie des Festivals bei.

Ein Blick zurück

Das Wiener Kabarettfestival, das seit 2011 jährlich in den Sommermonaten stattfindet, hat sich über die Jahre zu einer der größten Kleinkunst-Aufführungen in Österreich entwickelt. Die Idee für dieses Festival stammt von Michaela Lefor und Thomas Oberbauer. Ziel war es, in der spielfreien Zeit der Kabarettisten Open-Air Kabarett zu veranstalten. Unterstützung erhielt das Festival von Wiener Bürgermeister Michael Häupl, was sicherlich zur Bekanntheit und Beliebtheit beigetragen hat.

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Von den bescheidenen Anfängen mit nur drei Spieltagen und zwei Kabarettisten hat sich das Festival stetig weiterentwickelt. Seit 2013 dauert es sechs Tage, und ab 2015 wurden eigene Acts für Kabarett-Talente hinzugefügt, die ebenfalls für viel frischen Wind sorgen. Die Veranstaltungen sind eine wichtige Plattform für aufstrebende Künstler, die sich einem breiteren Publikum präsentieren können.

Wer also Lust auf gute Unterhaltung hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Das Wiener Kabarettfestival ist nicht nur ein Ort für etablierte Künstler, sondern auch eine Bühne für neue Talente, die das Publikum begeistern wollen. Ein Ort voller Lachen, Freude und vielleicht auch ein paar nachdenklichen Momenten.

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