Wolfsberg eröffnet Eissaison mit Hockey Academy und neuen Nachwuchs-Chancen
In Wolfsberg geht es heuer früher aufs Eis: Die Eishalle startet bereits am Montag, dem 2. November 2026, in die neue Saison. Zum Auftakt ist die Fläche von 10 bis 16.30 Uhr für den Publikumslauf geöffnet.
Wer am Montag seine ersten Runden dreht, kann dabei gleich den Saisonkalender im Hinterkopf behalten. Der reguläre Betrieb läuft bis zum 7. März 2027. Auf dem Programm stehen Publikumslauf, Eishockey und Schulläufe – also Angebote für flinke Kufenprofis ebenso wie für jene, die sich erst einmal vorsichtig an die Bande herantasten.
Hockey Academy am Dienstag
Ein fixer Bestandteil ist die wöchentliche Hockey Academy jeweils dienstags. Auf einer Hälfte der Eisfläche gibt es freies Eishockey, auf der anderen trainiert der Nachwuchs des EC St. Marein. Interessierte können dabei Einblicke in den Eishockeysport bekommen und sich Tipps von den Spielern holen. Ein bisschen zuschauen, ein bisschen fragen, vielleicht selbst Lust auf mehr bekommen.
Zusätzlich sind zwei Eisdiscos geplant. Die Termine stehen allerdings noch nicht fest. Fix ist hingegen der Weihnachtseislauf wie gewohnt am 24. Dezember – ein Termin, der bei vielen Familien längst zum Kalender gehört.
Vom Schnuppertraining bis zum Verein
Der Einstieg ins Eishockey ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene möglich. Für die Jüngeren führen Kindergarten- und Schulprogramme sowie Vereine in der Region spielerisch aufs Eis. Ein Schnuppertraining kann der erste Schritt sein; die notwendige Ausrüstung für Anfänger ist meist vor Ort vorhanden.
Jugendliche und Erwachsene finden den Zugang in der Regel über einen Verein in der Nähe. Ansprechpartner helfen bei der Kontaktaufnahme. Der Österreichische Eishockeyverband empfiehlt dafür drei Schritte: ein passendes Angebot wählen, die jeweilige Region kontaktieren und anschließend ein Schnuppertraining besuchen. So lässt sich ohne großen Umweg herausfinden, ob das Spiel mit Puck und Schläger den eigenen Interessen entspricht.
In zehn PEER-Regionen sind Angebote nach Ort und Bundesland aufgelistet. In Kärnten liegen die genannten Standorte in Ferlach, Spittal an der Drau und Steindorf; zuständig ist der Landesverband Kärnten (KEHV). Weitere PEER-Standorte gibt es in Eisenstadt im Burgenland beim Landesverband Burgenland (BEHV), in St. Pölten bei Niederösterreich (NÖELV), in Wels bei Oberösterreich (OÖEHV), in Zell am See bei Salzburg (SEHV), in Graz bei der Steiermark (STEHV), in Telfs bei Tirol (TEHV) sowie in Montafon bei Vorarlberg (VEHV); der Vorarlberger Standort befindet sich in Vorbereitung.
Auch wenn kein Standort in der Liste passt, informieren die Landesverbände über geeignete Angebote. PEER ist ein Programm des Österreichischen Eishockeyverbands (ÖEHV) und ENZO. Ziel ist der Aufbau von Eishockey-Regionen, weitere Informationen gibt es auf der Programmseite zu den Recruiting-Projekten.
Spielerisch lernen – auch ohne Ergebnisdruck
Für Kinder von sechs bis neun Jahren gibt es außerdem das IIHF-Programm „Learn to Play“. Das Einstiegsprogramm des internationalen Eishockeyverbands vermittelt Grundfertigkeiten in einem Umfeld, in dem der Spaß im Vordergrund steht. Gespielt wird quer in den Endzonen auf einem Drittel der Eisfläche, mit kleineren Toren, leichten Pucks und Juniorenstöcken.
Alle Kinder erhalten gleich viel Spielzeit: 90-Sekunden-Einsätze bei laufender Uhr und gleich großen Teams. Statt Meisterschaftsspielen stehen Freundschaftsturniere ohne Ergebnisse und Statistiken auf dem Plan. Bodychecks und Strafen gibt es nicht. Eine Trainerin oder ein Trainer leitet das Spiel und erklärt die Regeln direkt auf dem Eis. Vereinstrainer, die nach dem Programm unterrichten, werden vom ÖEHV zugelassen; die IIHF-Lehrbücher sind über den ÖEHV erhältlich.
Für Fragen zu Vereinen und Regionen helfen Florian Mühlstein, Ausbildungs- und Entwicklungsleitung Nachwuchs, unter florian.muehlstein@eishockey.at und +43 664 123 1990 sowie Dr. Peter Andrecs, Leiter ENZO – Eishockey Nachwuchs Zentrum Ost, unter peter.andrecs@enz-o.at. Die beiden Ansprechpartner vermitteln Kontakte, wenn sich in der Nähe zunächst kein passendes Angebot finden lässt.
