Das „Woodstock der Blasmusik“ hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Phänomen entwickelt. Am 7. Juni 2026 blicken wir mit Spannung auf das bevorstehende Festival, das vom 2. bis 5. Juli stattfinden wird und für das bereits viele Restkarten erhältlich sind. Simon Ertl, der Initiator und Kopf hinter dieser beeindruckenden Veranstaltung, hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich: Er wuchs im Innviertel auf und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Konzertfach Trompete sowie Musikmanagement an der Donau-Uni Krems. Ursprünglich als Profimusiker geplant, stellte er jedoch schnell fest, dass er einen Plan B benötigte. Und so geschah es, dass im Jahr 2011 das „Woodstock der Blasmusik“ ins Leben gerufen wurde.
In den Anfängen war das Festival noch bescheiden besetzt, mit etwa 9.000 Besuchern in Kopfing. Doch seitdem hat sich die Veranstaltung kontinuierlich weiterentwickelt und ist mittlerweile eine der größten Blasmusikveranstaltungen Europas. 2015 erlebte das Festival einen Boom, die Besucherzahlen schossen in die Höhe. Spätestens 2017 war klar, dass sich die Marke etabliert hatte. Im Jahr 2025 wurden bereits rund 108.000 Gäste gezählt, die sich über 150 Bands und neun Bühnen verteilten – ein beeindruckendes Wachstum!
Ein Festival im Wandel
Der Umzug in die Arco Area in Ort im Innkreis war ein weiterer entscheidender Schritt. Hier finden die Besucher nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine einzigartige Atmosphäre. Simon Ertl selbst wird 2026 dreimal auf der Bühne stehen und verspricht, dass das Gesamtspiel mit allen Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis wird. Dieses Jahr wird Jutta Keeß als Woodmasterin das Event begleiten – eine Premiere, die sicherlich für Aufsehen sorgen wird.
Ein Blick auf die SE Holding GmbH, die hinter dem Festival steht, zeigt, wie gewaltig die Dimensionen mittlerweile sind. Mit acht Tochterfirmen, unter anderem in den Bereichen Hotel, Gastronomie und Ticketing, hat das Unternehmen eine beeindruckende Infrastruktur aufgebaut. Die Entscheidung, früh auf bargeldlose Bezahlsysteme zu setzen, hat sich als weise erwiesen, insbesondere nach den Herausforderungen durch die Coronazeit. Hygiene ist ein großes Thema – die Entwicklung von Sanitärcontainern hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet.
Ein Blick in die Zukunft
Für das Jahr 2027, das das 15-jährige Jubiläum des Festivals markiert, sind bereits bauliche Veränderungen und neue Bühnenkonfigurationen geplant. Die Erwartungen sind hoch: Man rechnet mit rund 110.000 Besuchern! Die Vorfreude auf das Jubiläum ist spürbar und der Vorverkauf für 2027 hat bereits begonnen. Wer also noch Restkarten für 2026 ergattern möchte, sollte sich beeilen, denn die Tagestickets und Campingplätze sind schnell vergriffen.
Zusätzlich zu den Hauptveranstaltungen hat das „Woodstock der Blasmusik“ auch Ableger wie Brass Palmas, Winter-Woodstock und die neu eingeführte Brass Cruise, die mit knapp 1.000 Gästen und fünf Bands Premiere feierte. Diese Vielfalt bringt frischen Wind in die Blasmusikszene und zeigt, dass das Festival weit mehr ist als nur ein Event. Es ist ein Lebensgefühl, eine Gemeinschaft von Musikliebhabern, die sich jedes Jahr versammelt, um gemeinsam zu feiern – und das ist einfach nur geil!
Wer mehr Informationen zum Festival und den bevorstehenden Veranstaltungen erhalten möchte, findet alles Nötige auf blasmusikfest.eu.
