In den letzten Tagen hat ein bedeutender Workshop in Da Nang stattgefunden, der sich mit der Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes des buddhistischen Klosters Dong Duong beschäftigt hat. Die Eröffnungsrede hielt Nguyen Thi Anh Thi, die stellvertretende Vorsitzende des Volkskomitees der Stadt. Gemeinsam mit Experten und Fachleuten, darunter Dr. Dang Xuan Thanh von der Vietnamesischen Akademie der Sozialwissenschaften und Thich Duc Thien, Vizepräsident der Vietnamesischen Buddhistischen Sangha, diskutierten die Teilnehmer die Herausforderungen und Chancen der Denkmalpflege. Ziel war es, wissenschaftliche Dokumente zu systematisieren und umfassende Bewertungen des Klosters vorzunehmen, das als nationales Denkmal des Champa-Buddhismus gilt. Die Veranstaltung bot ein Forum für den Austausch zwischen Managern, Wissenschaftlern und Vertretern religiöser Organisationen – ein wirklich lebendiger Dialog!

Nguyen Thi Anh Thi hob hervor, wie wichtig dieser Workshop für die Entwicklung praktischer Lösungen zur Erhaltung des Klosters ist. Da Nang erwartet wertvolle wissenschaftliche Beiträge zu Themen wie Archäologie, Denkmalpflege und der Förderung kultureller Werte. Es ist dringend erforderlich, eine langfristige Strategie für das Kloster Dong Duong zu entwickeln. Die Stadt hat die zuständigen Behörden beauftragt, die Ergebnisse der Forschung zu sammeln, um zukünftige Richtlinien und Strategien zu entwerfen. Dr. Dang Xuan Thanh bezeichnete die Konferenz als eine Reise zur Wiederentdeckung der historischen und kulturellen Traditionen Vietnams sowie des Buddhismus.

Die Geschichte des Klosters Dong Duong

Das Kloster Dong Duong, welches etwa 50 km südwestlich von Da Nang liegt, war einst eine heilige Stätte der Cham Kultur und ein wichtiges buddhistisches Zentrum. Im Jahr 875 wurde es von König Indravarman II. gegründet. Die Tempelanlage, die eine rechteckige Form hat und von einer Ziegelmauer umgeben ist, misst 326 m in der Länge und 155 m in der Breite. Ganz faszinierend, oder? Der Komplex besteht aus drei Hauptgruppen, die auf einer Ost-West-Achse ausgerichtet sind und durch Mauern voneinander getrennt werden. Leider geriet der Tempel über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst 1902 wurden die Ruinen von französischen Archäologen wiederentdeckt und freigelegt.

Nach umfangreichen Restaurationen wurde die Anlage jedoch während des Vietnamkriegs vollständig zerstört. Heute sind nur noch ein kleinerer Mauerabschnitt und die Überreste von zwei Türmen erhalten. Die wenigen Zeugnisse, die noch existieren, können im Cham Museum von Da Nang besichtigt werden. Es ist wirklich traurig, was mit diesem einmal so bedeutenden Ort geschehen ist!

Kulturtourismus und die Identität Vietnams

Vietnam ist ein Land, das mit beeindruckenden Naturlandschaften und einer reichen Kultur aufwartet. Der Kulturtourismus bietet eine Reise durch Jahrtausende von Geschichte, Spiritualität und Traditionen. Wichtige UNESCO-Welterbestätten und national geschützte Denkmäler, wie das Kloster Dong Duong, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Orte wie Hue, die ehemalige kaiserliche Hauptstadt, mit ihren königlichen Grabstätten und der Zitadelle, oder Hoi An, bekannt für seine Altstadt und historischen Handelshäuser, sind nur einige Beispiele für die architektonischen Pracht und die philosophischen Weltanschauungen, die Vietnams Kultur ausmachen.

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Der Kulturtourismus fördert zudem den sozialen Dialog und das Verständnis für die vietnamesische Identität. Reisende erleben die Resilienz und Weisheit des vietnamesischen Volkes durch Bräuche, Küche, Musik und mündliche Überlieferungen. Es ist eine transformative Reise, die Herz und Verstand berührt, und die Perspektiven verändert. Und genau das ist es, was macht, dass der Workshop in Da Nang nicht nur eine akademische Veranstaltung, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für die Zukunft des Klosters Dong Duong ist.