Ferschnitz feiert Fußballfest: 5:0-Kantersieg in Zwettl
Am 20. September 2026 fand in Zwettl ein spannendes Fußballspiel statt, das die Zuschauer nicht so schnell vergessen werden. Die FSG Ferschnitz/Amstetten trat gegen die Mannschaft aus Zwettl an und die Begegnung endete mit einem klaren 5:0 für die FSG. Die Gastgeber hatten keine Chance und mussten sich der Überlegenheit der Ferschnitzerinnen geschlagen geben.
Bereits in der 11. Minute eröffnete Kromoser das Torfeuerwerk, gefolgt von Pruckner, die mit einem Doppelpack in der 31. und 49. Minute das Ergebnis auf 3:0 schraubte. Jaksch und Demaj sorgten schließlich in der 54. und 78. Minute für den endgültigen Schlusspunkt. Das Spiel war nicht nur ein Fest für die FSG, sondern auch ein Schock für die Zwettler. Mit 150 Zuschauern war die Kulisse zwar überschaubar, aber die Stimmung war dennoch prächtig.
Aufstellungen und Schlüsselspieler
Die Aufstellung der FSG Ferschnitz/Amstetten war ordentlich durchmischt. Torhüterin Schweighuber hatte einen ruhigen Nachmittag, da die Abwehrreihe mit Jaksch, Kromoser, Schneckenreither und Hönigl (der zur Halbzeit gegen Schweitzer getauscht wurde) die Defensive solide organisierte. Im Mittelfeld ragten Pruckner und Hiessleitner heraus, wobei letzterer in der 88. Minute durch Leichtfried ersetzt wurde. Im Angriff setzten Schlögelhofer (der in der 79. Minute gegen Bürbaumer gewechselt wurde), Demaj (auch in der 79. Minute gegen Tragschitz) und Kusolitsch die Akzente.
Auf Seiten von Zwettl versuchte Torhüter Scheidl, was machbar war, um dem Ansturm entgegenzuwirken. In der Abwehr standen Kühböck, Gretzel, Brückl und Dick, während im Mittelfeld Evelin Weber, Altbart, Kerstin Weber und Wimmer alles gaben. Im Sturm waren Huber und Palmetshofer aktiv, wobei Palmetshofer zur Halbzeit durch Höbarth ersetzt wurde. Doch die Offensivbemühungen blieben ohne Ertrag.
Ein weiterer Blick auf die FSG
Ein paar Monate zuvor, am 10. Mai 2026, spielte die FSG Ferschnitz/Neuhofen/Amstetten II gegen Zwentendorf und konnte dort ebenfalls einen Sieg erringen. Mit 4:2 setzten sie sich durch, wobei Sandhofer und Kössl besonders herausstachen. Trotz der unterschiedlichen Formationen zeigte die FSG in beiden Spielen starke Leistungen. Die Zuschauerzahlen waren jedoch recht unterschiedlich. Während beim Spiel gegen Zwettl 150 Fans anwesend waren, schauten nur 45 Zuschauer bei der Begegnung gegen Zwentendorf vorbei. Das zeigt, wie unterschiedlich die Attraktivität der Spiele wahrgenommen wird, obwohl die Leistungen der Spielerinnen durchweg positiv waren.
Die Entwicklung der Zuschauerzahlen im Frauenfußball ist ein Thema, das nicht ignoriert werden kann. Laut Statista gab es in der Saison 2025/26 einen Anstieg der Zuschauerzahlen in der Frauen-Bundesliga. Die Begeisterung für den Frauenfußball wächst und die FSG Ferschnitz ist da keine Ausnahme. Das zeigt sich nicht nur in den Ergebnissen, sondern auch in der Unterstützung der Fans. Auch die Diskussion über die Bezahlung im Frauenfußball bleibt ein heißes Eisen, wobei die Ungleichheit im Preisgeld zwischen Männern und Frauen nach wie vor ein großes Thema ist.
