Wasser unter Druck: Pölla kämpft gegen PFAS-Belastungen und findet Hoffnungsschimmer
Heute ist der 28.09.2026, und in der Gemeinde Pölla in Zwettl gibt es Neuigkeiten, die für die Anwohner von Bedeutung sind. Das Thema, das alle bewegt, ist die Trinkwasserversorgung, die durch PFAS-Belastungen in den letzten Monaten in den Fokus gerückt ist. Die Marktgemeinde hat nun erste Schritte unternommen, um die Situation zu verbessern. Eine erste Probebohrung in Neupölla hat in 20 Metern Tiefe bereits Wasser gefunden, und die Ergebnisse sind vielversprechend. Ein Lichtblick, der Hoffnung auf eine neue, nachhaltige Wasserquelle gibt!
Die PFAS-Werte, die in den Wasserproben des Hochbehälters von Neupölla Ende Januar bis Mitte Februar gemessen wurden, lagen über dem erlaubten Grenzwert von 0,1 Nanogramm pro Liter. Auch wenn es nur eine leichte Überschreitung war, haben die Verantwortlichen schnell reagiert. Durch die Wasserzufuhr aus einem anderen Hochbehälter konnte der kritische Wert wieder unterschritten werden. Dennoch ist klar, dass weitere Maßnahmen nötig sind. Deshalb hat die Marktgemeinde Pölla den Auftrag für zusätzliche Probebohrungen erteilt, um neue Trinkwasserbrunnen zu finden.
Neue Trinkwasserverordnung und deren Auswirkungen
Ein wichtiger Aspekt, der in diesem Kontext nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die novellierte Trinkwasserverordnung, die seit 12. Januar 2026 in Kraft ist. Diese sieht neue Grenzwerte für 20 PFAS-Einzelsubstanzen vor. Die analytische Überwachung und entsprechende Gegenmaßnahmen bei öffentlichen Wasserversorgern sind seitdem zur Routine geworden. Dabei wird angenommen, dass die PFAS-Konzentrationen im Verteilungsnetz nicht steigen – eine Annahme, die in der Praxis jedoch immer wieder überprüft werden muss.
Dr. Ulrich Borchers beschäftigt sich zudem mit den möglichen PFAS-Belastungen in Gebäudewasserversorgungsanlagen. Bislang gibt es jedoch keine Erkenntnisse über die PFAS-Situation in diesen Anlagen vor 2026. Die neuen Grenzwerte betragen 0,1 μg/l für PFAS-20 und 0,02 μg/l für PFAS-4, die ab 12. Januar 2028 gelten werden. Der Fokus liegt also klar auf dem Schutz der menschlichen Gesundheit, was auch die Empfehlungen des Umweltbundesamtes untermauern.
Trinkwasserfilter: Die richtige Wahl treffen
In Zeiten wie diesen ist es auch wichtig, über die eigene Trinkwasserversorgung nachzudenken. Es gibt keinen universellen „besten“ Wasserfilter – die Wahl hängt von der persönlichen Lebenssituation, der bestehenden Wasserqualität und den Platzverhältnissen ab. Familien mit Kindern könnten beispielsweise von fest installierten Untertisch-Anlagen profitieren, während für Sportler und gesundheitsbewusste Erwachsene eine Umkehrosmoseanlage ideal wäre. Diese bietet nicht nur umfassende Filterleistung, sondern auch einen großen Wasserspeicher.
Büros oder kleinere Praxen könnten wiederum mit einem hochwertigen Aktivkohle-Blockfilter gut bedient sein, der die klassischen Wasserspender mit Plastikflaschen ersetzt. Kompakte Tischsysteme oder Filterflaschen sind für Mietwohnungen und Küchen mit wenig Platz eine flexible Lösung, die keine baulichen Eingriffe erfordert – einfach mitnehmen beim Umzug!
Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen in Pölla nicht nur dazu beitragen, die Trinkwasserversorgung zu sichern, sondern auch ein positives Signal für die Gemeinden in der Umgebung senden. Eine nachhaltige Lösung für die Wasserproblematik ist schließlich im Interesse aller. Wir bleiben gespannt auf die Entwicklungen!
