Die Ärztekammer Österreichs setzt sich nach den Wahlen zum Nationalrat entschlossen für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Mit der FPÖ als stärkster Partei beginnen nun die entscheidenden Koalitionsverhandlungen, in denen die Interessen der Ärzteschaft im Mittelpunkt stehen.

In einer Stellungnahme betonte ÖÄK-Präsident Johannes Steinhart die Bedeutung der Gesundheitspolitik für die Österreicher. Sieben der neun Parteien haben betont, dass Gesundheit und Pflege oberste Priorität in ihren Wahlprogrammen haben. Die Ärztekammer wird daher darauf drängen, dass die Gesundheitspolitik den angemessenen Stellenwert erhält. Trotz des Fokus auf andere Themen während des Wahlkampfs war die Gesundheit eines der Hauptmotive für die Wähler.

Ein besonderes Anliegen der Ärztekammer ist der Verkauf des Postakut-Geschäfts an ein französisches Private-Equity-Unternehmen, begleitet von Protesten in Österreich. Dieser Schritt zeigt die Gefahren für das Gesundheitssystem des Landes. Die Ärztekammer setzt sich für ein starkes und solidarisches Gesundheitssystem ein, das die bestmögliche Versorgung der Bürger gewährleistet. Es darf kein ‚Weiterwurschteln‘ geben, sondern konstruktive und zukunftsorientierte Reformen sind erforderlich.

Quelle: www.aerztezeitung.de

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