Im Iran geschieht Unvorstellbares! Jamshid Sharmahd ist nach einem umstrittenen Prozess hingerichtet worden – eine dunkle Stunde, die die internationale Gemeinschaft erschüttert. Deutschland steht nun vor der dringenden Frage der Reaktion. Die Rufe nach einem harten Kurs gegenüber dem iranischen Regime werden lauter: Handelsbeschränkungen sind nicht mehr ausreichend, und die EU sollte schnellstens weitere Sanktionen in Erwägung ziehen.
Diese Hinrichtung kommt nicht von ungefähr. Die Proteste 2022 haben gezeigt, dass der Unmut der Bevölkerung gegenüber dem Regime wächst. Sharmahds Tod ist eine brutale Einschüchterung, ein Zeichen, das den Menschen verdeutlichen soll, welche schrecklichen Folgen Regimekritik hat. Teheran brüllt, um seine eigene Schwäche zu kaschieren – doch der Preis für die Freiheit ist hoch.
Die Alarmglocken läuten!
Die Frage bleibt, ob die Bundesregierung zu spät reagiert hat. Ein früherer Druck auf das Regime hätte vielleicht beim Schicksal Sharmahds geholfen. Aber das ist nicht alles – es gibt noch weitere Deutsche, deren Schicksal in den Händen des iranischen Regimes liegt. Die Deutsch-Iranerin Nahid Taghavi, unschuldig im berüchtigten Evin-Gefängnis, ist in einem kritischen Gesundheitszustand gefangen. Ihr Leben und weitere Schicksale müssen wiederum die klare Priorität der deutschen Politik sein.