Ein Brummton des Alarms durchbrach die abendliche Ruhe des Laager Bahnhofs. Der vergangene Samstag endete mit einem dramatischen Zwischenfall auf der S-Bahn-Linie S3, als eine Gruppe Jugendlicher eine brutale Attacke verübte. Das Opfer, dessen Identität aus Sicherheitsgründen nicht preisgegeben wird, erlitt Verletzungen, die ihm fachgerechte medizinische Hilfe einbrachten.
Die Uhr zeigte 22:36 Uhr, als die Alarmglocken läuteten und sowohl die Bundes- als auch die Landespolizei sofort darauf reagierten. Angeführt durch die Inspektion Rostock der Bundespolizei, begann eine intensive Fahndung nach den Tätern. Minuten schienen Stunden zu dauern, als die Einsatzkräfte die Szene sicherten und erste Ermittlungshandlungen vornahmen.
Jugendliche Täter im Visier
Nach kurzer Zeit konnten fünf Jugendliche festgenommen werden, die unterschiedlichste Hintergründe aufweisen. Zwischen 15 und 19 Jahre alt, stammen diese aus verschiedensten Nationen; darunter Syrien, Irak und Afghanistan. Bei zwei der Jugendlichen blieb die Staatsangehörigkeit zunächst ungeklärt. Den jungen Tatverdächtigen wird gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt—ein schwerwiegender Vorwurf, der sie nun in das Visier der Justiz rückt.
Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren, die Bundespolizeiinspektion in Rostock übernimmt die Federführung. Ob der Vorfall weitreichendere Konsequenzen nach sich ziehen wird, bleibt vorerst unklar. Die betreffende Gemeinde beobachtet mit Argusaugen die Entwicklungen und wartet auf weitere Ergebnisse der Ermittlungsbehörden.
Mehr Details zu diesem Vorkommnis finden sich in einem Bericht auf www.nordkurier.de.