Ein grausamer Doppelmord, der in einem Vorort von Accra, Ghana, verübt wurde, erschüttert die Gemüter! Ein 47-jähriger Mann aus Burkina Faso, der in Ghana lebt, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er gestanden hatte, seine 53-jährige deutsche Freundin mit einem Hammer erschlagen und ihre 13-jährige Tochter erwürgt zu haben. Anschließend vergrub er die Leichen im Garten des gemeinsamen Wohnhauses. Der brutale Akt, der sich über vier Jahre hinzog, wurde von sieben Geschworenen in einem langwierigen Prozess verhandelt und vom Gericht in Accra als schockierende Gewalttat bestätigt.
Die unfassbare Tat ereignete sich in dem charmanten Küstenort Kokrobite nahe der Hauptstadt Accra. Als Nachbarn aufgrund eines fürchterlichen Geruchs und des Verschwindens der Frau und ihrer Tochter misstrauisch wurden, alarmierten sie die Polizei, die die grausige Entdeckung machte. Die 53-jährige Frau stammte aus Bodenburg in Niedersachsen und war Anfang 2020 mit ihrer Tochter und dem Lebensgefährten nach Ghana gezogen. Ihr plötzlicher Tod und der ihrer Tochter sorgten für Bestürzung.
Alptraumhafte Verbrechen in Ghana
Der Prozess, der sich über drei Jahre hinzog, wurde von Medienberichten und fünf entscheidenden Zeugen der Staatsanwaltschaft begleitet. Die Verurteilung des Mannes wirft ein scharfes Licht auf eine erschreckend zunehmende Zahl von Femiziden in Ghana. Zwischen 2021 und 2023 wurden über 100 Frauen von Partnern getötet, was Frauenrechtsorganisationen alarmierend finden. Die schockierende Tatsache aus dem Jahr 2022, dass weltweit schätzungsweise 49.000 Frauen und Mädchen ihren Partnern oder Familienmitgliedern zum Opfer fielen, darunter circa 20.000 in Afrika, verdeutlicht das Ausmaß der Problematik.