Lindner: Vom Liberalismus-Genie zur schwäbischen Hausfrau?
Die politische Bühne in Deutschland brodelt! Nach dem dramatischen Bruch der Ampel-Koalition wird die FDP von ihrem früheren Wahlkampfberater Christian Labonté scharf kritisiert. Er glaubt nicht an ein Comeback unter ihrem Vorsitzenden Christian Lindner. „Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass Lindner ein Neustart der FDP gelingen kann, er hat ja schon drei Neustarts hinter sich“, erklärte Labonté in einem aufsehenerregenden Interview mit dem „Stern“.
Labonté zieht eine knallige Bilanz des FDP-Wahlkampfs: „Schreiendes Neongelb, Magenta und ganz viel Hashtag – so sah die FDP im Wahlkampf aus.“ Er betont, dass die Werbung der Liberalen oft mehr verspricht, als das tatsächliche Produkt halten kann. „Ihr Auftritt sei sehr viel mutiger als ihre Regierungspolitik gewesen“, so der Berater. Diese Worte sind ein klarer Seitenhieb an Lindner, der nach der gescheiterten Koalition als Finanzminister von Kanzler Olaf Scholz (SPD) entlassen wurde.
Ein scharfer Vergleich
Labonté lässt kein gutes Haar an Lindner und vergleicht ihn mit einer „schwäbischen Hausfrau“, die „ganz kleinlich aufs Geld schaut“. Er fügt hinzu, dass Lindner sich nicht einmal traut, seinem Ehemann zu sagen, dass er auf der Autobahn mal ein bisschen langsamer fahren soll. Diese drastischen Worte verdeutlichen die Verzweiflung und die Herausforderungen, vor denen die FDP nun steht.
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